PC wird mit einer DVB-T-Karte zum digitalen Videorekorder: Digitales Antennen-Fernsehen erobert auch die Computerwelt

PC wird mit einer DVB-T-Karte zum digitalen Videorekorder
Digitales Antennen-Fernsehen erobert auch die Computerwelt

Die Zukunft des Antennenfernsehens ist digital. DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial) wurde Anfang November in weiteren Regionen Deutschlands gestartet.

HB DÜSSELDORF. Große Teile Nordrhein-Westfalens, Niedersachsens, Schleswig-Holsteins sowie der Großraum Berlin-Potsdam werden nun bereits digital mit jeweils rund 20 TV-Programmen versorgt. Bis 2010 soll DVB-T im ganzen Bundesgebiet zu empfangen sein. Die Digitaltechnik bietet dabei gerade in Verbindung mit einem Computer attraktive Zusatzfunktionen. So kann ein Notebook mit integriertem DVD-Brenner dank DVB-T leicht zu einem mobilen digitalen Videorekorder aufgerüstet werden, der im Gegensatz zu VHS nahezu DVD-Qualität bietet.

Als digitales Archiv für Bild- und Musikdateien ist der PC längst etabliert. Nicht allein Download-Plattformen wie iTunes von Apple sowie die rasende Verbreitung digitaler Kameras haben dazu beigetragen. Allmählich schicken sich nun die Rechensklaven auch an, im Video-Bereich zu einer echten digitalen Alternative zu werden. TV-Karten, mit denen das analoge Antennensignal auf den Computer-Schirm gebannt und der Rechner zum digitalen Videorekorder aufgerüstet wird, waren bislang eher technisches Spielzeug für Enthusiasten. Mittlerweile werden jedoch immer mehr Computer mit bereits integriertem TV-Tuner angeboten. Hierzu hat auch Microsoft mit seiner Media-Center-Edition des Windows-XP-Betriebsystems beigetragen, denn TV-Funktionen sind für Computer mit diesem Label obligatorisch. Einen weiteren Schub bringt die schrittweise Umstellung des terrestrisch ausgestrahlten Antennenfernsehens auf den digitalen Standard DVB-T. Das zuletzt beim Lebensmittel-Discounter Aldi angebotene Medion-Notebook hatte bereits serienmäßig eine Zusatzkarte für das „Überall-Fernsehen“ an Bord.

Gerade DVB-T ist – wenn Fernseh- und Videorekorderfunktionen vom PC verlangt werden – interessant. Immerhin ist zum Empfang des digitalen Fernsehsignals in Ballungszentren häufig nur eine kleine Zimmer- oder Stabantenne notwendig. Eine umständliche Verkabelung, da Computerarbeitsplätze in der Regel relativ weit entfernt vom Antennenanschluss im Wohnbereich sind, ist in vielen Fällen überflüssig. Zudem ermöglicht DVB-T den mobilen Notebook-Einsatz fern ab von jedem stationären Antennenzugang – daher auch der Name „Überall-Fernsehen“. Einzige technische Voraussetzung hierfür: Eine DVB-T-Erweiterung mit kleiner Antenne.

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