PDF-Datei erleichtert Abstimmungen in Arbeitsgruppen
Neuer Acrobat-Reader speichert Kommentare

Der kalifornische Software-Hersteller Adobe baut seine Acrobat-Technik rund um das PDF-Format Schritt für Schritt zu einer intelligenten Dokumenten-Plattform aus.

HB FRANKFURT. Anfang nächsten Jahres erscheint der "Acrobat 7.0" mit neuen Möglichkeiten für die gemeinsame Arbeit an Dokumenten und für die Archivierung. Erstmals können dann mit dem kostenlosen Adobe Reader Kommentare in PDF-Dokumenten gespeichert werden. Bisher konnte man mit dem Adobe Reader PDF-Dokumente nur lesen und ausdrucken.

Als weitere Neuerung bietet das PDF-Format künftig auch eine Funktion als E-Mail-Archiv. Zusammen mit Microsoft Outlook kann die neue Acrobat-Version ganze Mail- Ordner in eine PDF-Sammeldatei umwandeln. Dabei werden automatisch Lesezeichen eingerichtet, so dass man die Mails danach weiter nach Name, Datum oder Betreffzeile sortieren kann. Auch das Attachement wird in die PDF-Datei integriert. Auf diese Weise lassen sich regelmäßig Monatsarchive des E-Mail-Verkehrs anlegen. Die Acrobat-Entwickler prüfen, ob diese Möglichkeit auch mit anderen Clients wie Lotus Mail genutzt werden kann.

In der neuen Version wurde auch der bislang zähe Start des Programms beschleunigt. Auch die Erstellung von PDF-Dokumenten soll mit dem "Acrobat 7" schneller gehen als bisher. Der dafür zuständige PDF-Maker sei für die Windows- Ausgabe völlig neu geschrieben worden, so das Unternehmen.

Da Adobe das PDF-Format weitgehend freigegeben hat, können zwar auch andere Programme solche Dokumente erstellen. Um sich aber von dieser Konkurrenz abzusetzen, hat Adobe die Sicherheitsfunktionen in Acrobat weiter ausgebaut. Bei einer Anbindung an einen entsprechend eingerichteten Netzrechner, den so genannten "Adobe LifeCycle Policy Server", können Nutzer der Technik nicht nur die Berechtigungen für das Drucken und Kopieren von PDF-Dokumenten einschränken, sondern auch die Nutzungsdauer zeitlich begrenzen. So lässt sich mit dem "Acrobat 7" individuell festlegen, dass der eine Nutzer ein PDF-Dokument fünf Tage lesen kann, während ein anderer zehn Tage Zugriff haben soll.

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