Phishing, Pharming oder Keylogging
Datenklau für Dummies

Die Gefahr, dass vertrauliche Daten durch Viren, Würmer und Trojaner erschlichen werden, dürfte mittlerweile jedem bewusst sein. Was jedoch viele überraschen dürfte: Dabei sind die wirkungsvollsten Tricks oft erstaunlich simpel und kommen ohne Technik aus.

hiz DÜSSELDORF. Phishing, Pharming oder Keylogging zur Erlangung vertraulicher Daten wird intensiv Datendieben genutzt, die immer einfallsreicher werden. Moderne Sicherheitslösungen liefern einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz von Daten und Netzwerken. In vielen Fällen ergattern die Spione wertvolle Informationen jedoch mit ausgesprochen einfachen Mitteln. Secure Computing hat eine Liste der geläufigsten „Dummie-Tricks“ zusammengestellt.

  • Eine Prominente sah sich vor einiger Zeit auf unschöne Weise bloß gestellt, als ein Hacker es sich zum Vergnügen machte, persönliche Fotos und SMS-Nachrichten von ihr im Web zu veröffentlichen. Nicht Technik sondern ein paar überzeugende Worte gegenüber einem ihrer Angestellten genügten, um an die Zugangsdaten zu gelangen. Social Engineering bezeichnet diese Kunst, durch eine gute Geschichte vertrauliche Daten zu erschleichen.
  • Betrügereien mit Geld- und Kreditkarten sind weit ebenfalls verbreitet. Experten schätzen, dass in 15 Prozent aller Fälle die Übeltäter ihr notwendiges Rüstzeug direkt am Geldautomaten sammeln - ein Blick über die Schulter genügt.
  • Das Better Business Bureau (BBB) kam in einer diesjährigen Studie zu dem Ergebnis, dass in den meisten Fällen von Identitätsdiebstahl der Täter aus dem engen sozialen Umfeld kommt.

  • Eine US-Bank muss sich dieser Tage vor Gericht verantworten, weil Unberechtigte persönliche Konto-Zugangsdaten von Kunden ergaunert hatten. Die Ganoven mussten dafür keine intelligenten Phishing-Emails programmieren, es reichte der Griff in den Papierkorb.
  • Kürzlich wurden die Namen und die Sozialversicherungsnummern von über 16 000 aktuellen und früheren Mitarbeitern eines US-Telekommunikationskonzerns gestohlen. Der Täter hatte ganz einfach einem Mitarbeiter das Laptop aus dessen Wagen entwendet. Analysten schätzen, dass allein in Nordamerika täglich etwa 25 000 Handhelds verloren gehen.



  • Trotz besseren Wissens notieren immer noch sehr viele Angestellte Ihre Passwörter auf Post-Its und kleben diese gut sichtbar an ihren Bildschirm.
  • Einige der größten Diebstähle von persönlichen Informationen ereignete sich Mitte diesen Jahres, als Sicherungsbänder eines weltweiten Finanzinstituts auf dem Transit vom Laster des Kurierunternehmens fielen. Die Bänder enthielten Sozialversicherungsnummern von fast vier Millionen Kunden.
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