„Phishing“ steht für „password fishing“
Neue E-Mail-Attacke auf Bank

Die Angriffe von Betrügern auf das Online-Banking via E-Mail nehmen immer größere Ausmaße an.

pk FRANKFURT. Wie die Experten des Sicherheitsdienstleisters MessageLabs berichten, wurde vor kurzem eine so genannte „phishing“-Attacke gegen die Kunden einer bekannten US-Bank aufgedeckt, bei der innerhalb von fünf Stunden über 125 000 elektronische Mitteilungen abgefangen wurden, die Kunden auf gefälschte Internet-Seiten der Bank locken sollten. „Phishing“ steht für „password fishing“ und bezeichnet das Ergaunern von Passwörtern und Transaktionsnummern.

Paul Wood von MessageLabs spricht von einem „Boom“ in der Hacker-Szene. Noch vor einem Jahr seien E-Mail-Angriffe auf das Online-Banking nahezu unbekannt gewesen, mittlerweile gebe es pro Monat rund 250 000 irreführende Nachrichten für die Postfächer. Auch in Deutschland ist das Phänomen bekannt. Sparkassen und Privatbanken halten das elektronische Bankgeschäft zwar weiterhin für sicher, mahnen aber zu verstärkter Vorsicht. Einige Kreditinstitute sind dazu übergegangen, die Kunden auf den Homepages ihrer Internet-Seiten vor den Kriminellen im Netz zu warnen.

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