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„Porno-Virus“ im römischen Senat: Computer lahm gelegt

Ein „Porno-Virus“ hat den italienischen Senat in Rom lahm gelegt. Plötzlich seien auf den Bildschirmen der Parlamentskammer Fotos von zwei nackten Homosexuellen aufgetaucht, die nicht mehr gelöscht werden konnten, berichtete die Zeitung „Il Messaggero“ am Mittwoch.

dpa ROM. Ein „Porno-Virus“ hat den italienischen Senat in Rom lahm gelegt. Plötzlich seien auf den Bildschirmen der Parlamentskammer Fotos von zwei nackten Homosexuellen aufgetaucht, die nicht mehr gelöscht werden konnten, berichtete die Zeitung „Il Messaggero“ am Mittwoch.

Wie erst jetzt bekannt wurde, gelang es den unbekannten Hackern bereits am Montagabend, die PC mit dem Virus „worm-rbot.zy“ zu infizieren. Experten mussten fast alle Computer abschalten, um sie von den Porno-Bildern zu befreien.

Die schwierigen „Säuberungsarbeiten“ dauerten noch bis zum späten Dienstagabend an. Interne Datenbanken seien bei dem Angriff jedoch nicht beschädigt worden, hieß es in einer Mitteilung des Senats. Als Hintergrund der Hacker-Aktion wird die Entlassung eines Assistenten des stellvertretenden Senatspräsidenten vermutet: Dario Mattiello war vor wenigen Tagen gefeuert worden, nachdem Fotos aufgetaucht waren, die ihn auf einer Schwulen-Party zeigten.

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