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Preisdruck belastet Data Modul

Der scharfe Preisdruck und zunehmend kürzere Bestellvorlaufzeiten haben dem Display-Spezialisten Data Modul seine Umsatz- und Ertragsziele verhagelt. Am Freitag nahm das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr zurück.

dpa MüNCHEN. Der scharfe Preisdruck und zunehmend kürzere Bestellvorlaufzeiten haben dem Display-Spezialisten Data Modul seine Umsatz- und Ertragsziele verhagelt. Am Freitag nahm das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr zurück.

Statt des ursprünglich prognostizierten zweistelligen Wachstums werde nur noch ein Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet, teilte die Data Modul AG in München mit. Das Ergebnis werde voraussichtlich zurückgehen.

Immer kürzere Bestellvorlaufzeiten der Abnehmer und daraus resultierende Beschaffungsrisiken für wichtige Komponenten erhöhten das Risiko hoher Sonderaufwendungen, hieß es zur Begründung. „Unsere internen Margenvorgaben für das großvolumige Multimediageschäft sind unter diesen Prämissen derzeit nicht erreichbar.“ Um bessere Renditen zu erreichen, habe man von solchen Großaufträgen für das vierte Quartal dieses Jahres Abstand genommen. Umsatz und Ergebnis entwickelten sich daher in dem Schlussquartal nicht so wie in den Vorjahren. Es sei möglich, dass durch die Entscheidung auch künftig das Umsatzwachstum nicht mehr so groß ausfalle, wie in den vergangenen drei Jahren, sagte Data-Modul-Chef Peter Hecktor. Konkrete Aufträge seien aber nicht abgegeben worden.

Schon im vergangenen Jahr hatte Data Modul seine Gewinnziele verfehlt. Bei einem Umsatzplus um 37 Prozent auf 161,5 Mill. Euro gab der Jahresüberschuss von 2,4 auf 1,9 Mill. Euro nach.

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