Private Vermittler kritisieren das Angebot der BA
"Bremse des Jahres" für arbeitsagentur.de

Der kritisierte Online-Stellenmarkt der Bundesagentur für Arbeit ist von der Computerzeitschrift "Chip" mit dem Negativ-Preis "Bremse des Jahres" bedacht worden. Die Ehrung sei gedacht als Denkzettel für Einrichtungen, die den Fortschritt in der digitalen Welt blockierten, teilte "Chip" am Samstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover mit.

HB HANNOVER. Die dilettantisch gestaltete Internetseite der Bundesagentur habe dem Image des IT-Standorts Deutschland einen schweren Schlag versetzt, hieß es. Der so genannte virtuelle Arbeitsmarkt sei ein "Paradebeispiel für behördliche Misswirtschaft, dessen Kosten jeden Rahmen sprengten". Arbeitssuchende könnten diese Geldverschwendung nur als Zynismus begreifen. Die Zeitschrift warf der Bundesagentur außerdem "umfassendes Versagen" vor. Auch der Ruf der gut funktionierenden privaten Stellenbörsen leide unter diesem Online- Auftritt.

Auch die privaten Vermittler auf dem Online-Jobmarkt sind auf die Nürnberger Behörde nicht gut zu sprechen, zeigt sich auf der Computermesse CeBIT in Hannover. "Die BA will alle Jobs", sagt Ralf Baumann, Vorstand von stepstone.de, einer der größten deutschen Jobbörsen im Internet. Nach seiner Ansicht versucht die BA, einen funktionierenden Markt zu zentralisieren - und das mit Seiten, die zur Vermittlung von Arbeitslosen viel zu kompliziert seien. "Die Bundesagentur zieht sich in den Elfenbeinturm zurück und zahlt teure Berater, die von der Materie keine Ahnung haben", sagt monster.de- Geschäftsführer Kai Deininger.

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