Problematik dürfte 2005 gelöst werden: Sicherheit im WLAN wichtig

Problematik dürfte 2005 gelöst werden
Sicherheit im WLAN wichtig

Technik-Experten prognostizieren, dass Hersteller die Sicherheitsprobleme von WLANs zunehmend in den Griff bekommen. Damit dürfte die größte Hemmschwelle für die Verbreitung drahtloser Unternehmens-Netzwerke in naher Zukunft wegfallen.

hiz DÜSSELDORF. Nach Einschätzung des britischen Sicherheitsanbieters Madge Ltd. sind Anbieter und IT-Manager im Begriff, die Sicherheitsprobleme zu lösen, die die Verbreitung drahtloser Netzwerken im Firmeneinsatz bisher verzögerten. Immer häufiger setzen die Anbieter von WLAN-Lösungen auf die Integration intelligenter Sicherheitsprodukte oder die Kooperation mit entsprechenden Spezialanbietern für Wireless Security-Produkte.

„Dennoch müssen diejenigen Unternehmen, die sich einen Anteil an diesem Markt erhoffen, noch eine ganze Reihe weiterer Kämpfe für sich entscheiden“, prognostiziert Madge-CEO Martin Malina. „Die aktuellen Herausforderungen im WLAN-Segment lauten: Vereinfachung der Installation, Integration von leitungsgebundenen und drahtlosen Netzwerken, Skalierbarkeit und die Frage, wie die Nutzer von neu eingeführten Standards am besten profitieren können.“

WLAN könnte sich nach seinen Schätzungen schon 2005 verstärkt durchsetzen, denn durch die aktuellen Multifunktions-Geräte gestaltet sich die Einrichtung umfangreicher drahtloser Netze deutlich einfacher. Diese Multifunktions-Lösungen sind in der Regel mit Ethernet-Switch, Power over Ethernet, Hardware-Verschlüsselung, Sicherheitsfunktionen, WLAN-Management und der Fähigkeit zur Anbindung an bereits vorhandene Netzwerkmanagement-System ausgestattet.

Einen Wandel sieht Malina auch bei den Access Points, bei denen ebenfalls ein Trend zu Kombi-Geräten besteht. Aktuelle Geräte unterstützen mehrere der 802.11-Standards, konfigurieren sich automatisch ("Zero Config") und verfügen über eine professionelle Sicherheits-Ausstattung mit Intrusion-Protection-Funktionalität.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch die Integration von drahtlosen und existierenden leitungsgebundenen Netzwerken. „Niemand möchte ein zweites Netzwerk-Management-System für WLANs haben“, betont Malina. „Immerhin haben große Unternehmen viel Kapital und Know-how in die bestehenden Management-Systeme für leitungsgebundene Netze investiert, so dass sie sich nur mit einer vollständigen Integration der drahtlosen Komponenten zufrieden geben werden.“

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