Push-E-Mail auch für kleine Unternehmen
MDA als Blackberry-Ersatz

Mobile E-Mails erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mit Blackberry und Co. sind Manager immer erreichbar. Auch kleine Unternehmen können jedoch mobile Push-Dienste einfach umsetzen.

hiz DÜSSELDORF. Mit Infocenter Pocket bietet das deutsche Softwarehaus Tobit jetzt eine Möglichkeit, Firmen-E-Mails aktiv auf mobile Telefone und Organizer zu liefern, die mit einem Microsoft-Betriebssystem arbeiten.

Push-E-Mails sind vor allem durch den Blackberry bekannt geworden. Dabei werden die Nachrichten aktiv an das mobile Gerät geliefert. Der Anwender muss die Mails nicht abrufen, sondern wird automatisch benachrichtigt. Der Markt erscheint auch dem Softwareriesen Microsoft so attraktiv, dass ein Push-Dienst für das Exchange-Mailsystem auf den Markt kommen soll. Nachteil der Blackberry-Lösung ist, dass man die kostenpflichtige Infrastruktur von Research in Motion (RIM) nutzen muss.

Nach einem Bericht der Computerwoche prüft Audi bereits Alternativen zum Blackberry. Grund dafür ist die Angst vor Industriespionage. Die Ingolstädter sehen der Computerwoche zufolge eine potenzielle Sicherheitslücke darin, dass alle Mails, die an die mobilen Empfänger gehen, über die RIM-Server laufen müssen. Der für Deutschland zuständige Rechner steht in England und unterliegt somit nicht deutschem Recht.

Mit der mobilen Erweiterung zu David will Tobit nun auch kleinen Unternehmen die Möglichkeit bieten, Push-Email-Dienste zu realisieren und den Zugriff auf freigegebe Ordner im Firmennetzwerk zu ermöglichen. Voraussetzung ist ein David-Server, über den die E-Mails abgewickelt werden und der den Zugriff auf das Firmennetzwerk regelt. Das mobile Gerät kann zum Beispiel ein MDA von T-Mobile , eine Kombination aus Handy und PDA, sein. Das Gerät ist per GPRS oder Wireless LAN erreichbar. Trifft für den Empfänger eine Mail ein, so wird der Header automatisch an das mobile Gerät weitergeleitet. Interaktiv kann der Anwender seine Daten nun anfordern. Auf dem gleichen Weg ist der Zugriff auf Daten in freigegebenen Ordnern des Firmennetzes möglich.

Über die gleiche Infrastruktur kann, nach Angaben des Herstellers, mittels Browser über das Internet auf Mails und Daten zugegriffen werden. "Wir wollen vor allem kleine Unternehmen oder Handwerker bedienen, die auch mobil auf ihre Mails und Daten zugreifen müssen", erklärt Tobit Sprecher Dieter von Acken.

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