Qimonda und Nanya
Speicherchip-Strukturen verkleinert

Die Infineon-Speicherchiptochter Qimonda und ihr taiwanesischer Partner Nanya haben die Strukturgröße ihrer Computer-Speicherchips weiter reduziert.

HB MÜNCHEN. Den Unternehmen sei es gelungen, einen 75-Nanometer-Chip serienreif zu entwickeln, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. „Diese Technologien versetzen uns in die Lage, schnelle und hochkomplexe Speicherprodukte wie 1-Gigabit oder 2-Gigabit-DRAM zu wettbewerbsfähigen Kosten zu produzieren“, erklärte Nanya-Vertriebschef Pei Lin Pai. Die neuen 512-Megabit-DDR2-Chips würden nun in Dresden zunächst in kleinerer Stückzahl gebaut, das volle Produktionsvolumen werde im ersten Halbjahr 2007 erreicht, sagte ein Qimonda-Sprecher. Die Chips würden in einem ersten Schritt von den Qimonda-Kunden in Hochleistungsservern eingesetzt und später voraussichtlich auch in PCs.

Bislang hatten die kleinsten Qimonda-Chips eine Strukturgröße von 90 Nanometern. Durch die neueren Chips erhöhe sich die Ausbeute je 300-Millimeter-Siliziumscheibe um 40 Prozent, hieß es. Die Chiphersteller fertigen die winzigen einzelnen Chips in einem aufwendigen Verfahren auf so genannten Wafern - pizzagroßen Scheiben aus hochreinem Silizium. In der Halbleiterindustrie gilt die ständige Verkleinerung der Produkte im weltweiten Konkurrenzkampf mit den Wettbewerbern Samsung Electronics und Hynix als überlebenswichtig.

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