Qwest plant neue Kaufofferte für US-Fernsprechkonzern MCI

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Qwest plant neue Kaufofferte für US-Fernsprechkonzern MCI

Die US-Telefongesellschaft Qwest Communications International will ein modifiziertes Kaufangebot für den nach AT & T zweitgrößten US-Fernsprechkonzern MCI abgeben. Dies hat Qwest- Konzernchef Richard C. Notebaert in einem Schreiben an den MCI- Verwaltungsrat erklärt.

dpa NEW YORK. Die US-Telefongesellschaft Qwest Communications International will ein modifiziertes Kaufangebot für den nach AT & T zweitgrößten US-Fernsprechkonzern MCI abgeben. Dies hat Qwest- Konzernchef Richard C. Notebaert in einem Schreiben an den MCI- Verwaltungsrat erklärt.

Der Brief gehörte zu den Unterlagen, die Qwest bei der US- Wertpapier- und Börsenkommission SEC eingereicht hat. In den USA ist eine grundlegende Konsolidierung der Branche im Gang. So wird AT & T für 16 Mrd. Dollar von dem großen US- Telefonkonzern SBC Communications übernommen.

MCI Inc hatte vor wenigen Tagen eine Offerte von 6,7 Mrd. Dollar (5,2 Mrd Euro) des großen US-Telefonkonzerns Verizon angenommen. Der Qwest-Chef bemängelte, dass das Verizon-Angebot für MCI erheblich niedriger sei als das ursprünglich von Qwest abgegebene. Er verwies auch auf größere Synergien bei einer Transaktion mit Qwest. Qwest will offensichtlich einen zweiten Anlauf machen, nachdem das Unternehmen mit seinem ursprünglichen Angebot nicht zum Zug gekommen war. Der Konzern hatte rund eine Milliarde Dollar mehr für MCI geboten als Verizon und war trotzdem abgeblitzt.

Mehrere MCI-Großaktionäre hatten die Annahme des niedrigeren Verizon-Angebots kritisiert. Nach Darstellung von Branchenkennern hatte sich MCI wegen der schlechteren geschäftlichen und finanziellen Position von Qwest für Verizon entschieden. Qwest Communications International Inc operiert in 14 westlichen US-Bundesstaaten und ist hochverschuldet.

Verizon gilt dagegen als kerngesund und dominiert im Nordosten der USA. MCI ist deshalb auch so begehrt, weil der Konzern über Mill. Unternehmenskunden verfügt und ein immenses globales Hochleistungsnetz hat, über das ein erheblicher Teil des Internetverkehrs läuft. dpa br xx bb

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