Reaktion auf Sicherheitsprobleme und Konkurrenz: Microsoft bringt neuen Internet Explorer ins Spiel

Reaktion auf Sicherheitsprobleme und Konkurrenz
Microsoft bringt neuen Internet Explorer ins Spiel

Nach vielen Sicherheitsproblemen und dem Erfolg des Konkurrenzprogramms Firefox hat der US-Softwarekonzern Microsoft nach rund vier Jahren eine neue Version des Internet Explorers angekündigt.

dpa MÜNCHEN/SAN FRANCISCO. Die Programmversion sieben für das aktuelle Betriebssystem Windows XP mit dem so genannten Service Pack zwei (SP2) soll unter anderem besseren Schutz vor Angriffen schädlicher Software bieten. Dies teilte Microsoft am Mittwoch mit. Eine erste Beta-Version des neuen Explorers soll im Sommer erhältlich sein.

Derzeit gilt die Version sechs des Internet Explorers als Standardprogramm für den Zugriff auf das weltweite Datennetz. Auf Grund seiner großen Verbreitung ist der Microsoft Internet Explorer oft Ziel bösartiger Angriffe von Computerhackern. Zur Abwehr dieser Attacken und zur Ausbesserung von Sicherheitslücken hat das Unternehmen unter anderem das SP2 herausgegeben.

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates sagte auf einem Kongress in San Francisco am Dienstag, dass der Konzern sein Engagement im Bereich Computersicherheit noch weiter ausbauen will. „Vertrauenswürdige Computernutzung hat oberste Priorität“, kündigte Gates an. Dazu soll auch spezielle Software für die Abwehr von Viren und Spionageprogrammen gehören. Das neue Programm Microsoft Antispyware für Windows 2000 und Windows XP will Microsoft kostenlos anbieten. Mit Hilfe von Spionageprogrammen lassen sich Daten fremder Computer ausspähen, ohne dass deren Benutzer es bemerkt. So lassen sich zum Beispiel Kontodaten oder andere sensible Inhalte ausspähen.

Zusätzlich zur Weiterentwicklung seiner Software arbeitet Microsoft beim Thema Sicherheit auch mit Kooperationspartnern auf nationaler Ebene zusammen. Ende Januar startete Bill Gates in München gemeinsam mit zahlreichen anderen Partnern aus Wirtschaft und Politik die Initiative „Deutschland sicher im Netz“. Sie soll den Schutz von Privatanwendern und Firmen bei der Internetnutzung verbessern.

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