Rechner für Entwicklungsländer
„100-Dollar-Laptop“ wird zum 200-Dollar-Laptop

Das Ziel, einen nur einhundert Dollar teuren Laptop für Bildungseinrichtungen in Entwicklungsländern herzustellen, rückt in immer weitere Ferne: Die Träger des Projekts haben inzwischen einräumen müssen, dass ein solches Gerät derzeit fast das Doppelte kosten würde.

HB CAMBRIDGE. Wie „One Laptop per Child“ (OLPC) mitteilte, würde der inzwischen „XO“ getaufte kleine, bunte Rechner inzwischen 188 Dollar (136 Euro) kosten, wenn die Massenfertigung sofort beginnt. Zuletzt war ein Stückpreis von 176 Dollar genannt worden, wobei betont wurde, dass 100 Dollar das langfristige Ziel blieben.

Als Gründe für die Preissteigerung wurden Währungsschwankungen und gestiegene Kosten zum Beispiel für einzelne Komponenten wie Nickel und Silizium genannt. Wie es heißt, haben mehrere Länder ihr Interesse an dem Rechner bekundet, so dass mindestens drei Millionen Stück produziert werden sollen. Je teurer das Gerät wird, desto schwerer dürfte es aber werden, Regierungen zu finden, die die Rechner bestellen wollen.

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