Rechner komplett im Bildschirm-Gehäuse integriert
Apples neuer iMac hat deutlich abgespeckt

Der Computerhersteller Apple hat am Dienstag auf der Apple Expo in Paris zwei neue Varianten seines iMac in völlig neuem Design vorgestellt. Er besitzt einen schnellen G5-Prozessor und sämtliche Hardware wurde im Flachbildschirm integriert. Laut Apple ist der iMac G5 daher der schmalste Personal Computer der Welt.

HB PARIS. Apple will mit den neuen Design-Computern vom Typ iMac an seine jüngsten Erfolge im Musikgeschäft anknüpfen. Bei den in Paris vorgestellten Rechnern sind die Computer-Bestandteile wie Hauptplatine, Mikroprozessor, Grafikkarte, DVD-Laufwerk, Speicherchips und Festplatte komplett in den flachen Bildschirmen integriert. Es gibt den neuen iMac mit 17- oder 20-Zoll-Bildschirm und G5-Prozessoren mit bis zu 1,8 GHz. Alles ruht auf einem schlanken Aluminiumfuß.

"So wie der iPod den mobilen Musik-Player neu definiert hat, wird der neue iMac G5 neu definieren, was der Nutzer von einem Schreibtisch-PC erwartet", sagte Apple-Manager Philip Schiller. Der Marketingchef des Computerherstellers vertrat Apple-Chef Steve Jobs, der nach Unternehmensangaben in Kalifornien die Folgen eines Eingriffs wegen einer nicht bösartigen Variante eines Bauchspeicheldrüsenkrebs auskuriert. Schiller sagte, Jobs werde noch im September wieder mit seiner Arbeit beginnen.

In den neuen Design-Rechnern ist erstmals der Hochleistungsprozessor PowerPC G5 des Computerherstellers IBM integriert. Apple hatte wegen Lieferschwierigkeiten von IBM den Start der neuen iMacs um zwei Monate verschieben müssen und damit in den USA einen Teil des wichtigen "Back to School" verpasst, bei dem sich Schüler und Studenten zum Start des neuen Schuljahres mit Computern eindecken.

Schiller verwies auf den großen Erfolg der beiden vorherigen iMac-Generationen. Apple habe in den vergangenen sechs Jahren insgesamt 7,5 Mill. iMacs verkauft. "Jetzt ist es Zeit für ein neues Design", sagte Schiller. Die Rechner mit flachem Flüssigkristall-Monitor (LCD) auf einem glatten Aluminiumfuß soll es mit Taktraten von 1,6 und 1,8 Gigahertz geben, die in Europa ab 1399 ? inklusive Mehrwertsteuer in den Handel kommen sollen.

Die größten Erfolge feiert der Computerhersteller derzeit mit seinem mobilem Musikplayer iPod und dem Internet-Shop iTunes Musicstore. In Europa habe Apple allein in den ersten zehn Wochen über iTunes fünf Mill. Songs verkauft, sagte Schiller. Zuletzt hatte das Unternehmen im dritten Quartal mit herausragenden Verkaufszahlen für seine iPods seinen Gewinn verdreifachen können.

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