Rechtsvorschriften werden umgangen
Dialer-Anbieter fliehen ins Ausland

Unseriöse Urheber von Dialer-Programmen, die kostenpflichtige Verbindungen ins Internet aufbauen, umgehen zunehmend herrschende Rechtsvorschriften. Um sich vor Konsequenzen zu schützen, ziehen die Abzocker oft in exotische Länder. Erste Provider sperren nun rigoros die Vorwahlen dieser Länder.

hiz DÜSSELDORF. Seit August 2003 müssen Dialer, die Internetverbindungen zu horrenden Tarifen aufbauen, in Deutschland registriert werden. Bis heute sind bei der zuständigen Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP) etwa 1400 Registrieranträge für fast 3,5 Millionen Dialer eingegangen, berichtet das Informationsportal Dialerschutz.de. Im Gegenzug haben die Aufseher allerdings rund 430 000 Registrierungen von Dialern zurückgenommen, weil sie gegen die gesetzlichen Vorschriften verstoßen. Dialer müssen unter anderem Rufnummern nutzen, die mit 09009 beginnen, und dürfen sich erst einwählen, nachdem der Nutzer drei Mal die Buchstabenkombination „OK“ eingegeben hat.

Zurückgenommen werden die Registrierungen meist dann, wenn die Behörde nach Beschwerden von Usern die Dialer überprüft und dabei feststellt, dass diese – trotz Versicherung des Anbieters – nicht den Vorschriften entsprechen. Zur Abschreckungen hat die Regulierungsbehörde eine ganze Reihe solcher „schwarzen Schafe“ auf ihren Internetseiten öffentlich gemacht.

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