Reger Andrang unter dem Funkturm
Zukunftsvisionen zum IFA-Start

Mit einem regen Besucherandrang ist am Freitag die Internationale Funkausstellung in Berlin eröffnet worden. Die Messe Berlin sprach am Freitag von einem sehr erfreulichen Auftakt. Zahlreiche der gezeigten Zukunftsvisionen sollen dabei schon bald in den regalen der Händler stehen.

HB BERLIN. Bereits am ersten Tag sind viele Fachbesucher zum Messegelände unter dem Funkturm gekommen, sagte Messesprecher Michael Hofer. Während das hochauflösende Fernsehen als wichtigster Messe-Schwerpunkt in Europa erst in den Startlöchern steht, stellte Panasonic ein Konzept für ein integriertes Heimnetzwerk um einen HD-Fernseher vor, mit dem die gesamte Elektronik eines Hauses gesteuert werden kann.

Die boomende Branche setzt auf einen schnellen Durchbruch des hochauflösenden Fernsehens HDTV mit seinen gestochen scharfen Bildern. Bis 2008 sollen in Europa bis zu 15 Millionen HD-fähige Fernseher verkauft werden. Deshalb sei er überzeugt, dass die höhere HD-Auflösung rasch der Standard sein werde, sagte Panasonic-Manager Fumio Ohtsubo. Panasonic setzt dabei auf den hochauflösenden Fernseher als "Herzstück" eines Heimnetzwerks.

Über das TV-Gerät könnten unkompliziert Kommunikation zum Beispiel mit Videotelefonen, elektronischer Einkauf, Sicherheitsfunktionen oder auch die Steuerung von Heizung oder Stromverbrauch laufen. Das Unternehmen demonstrierte unter anderem eine Universal-Fernbedienung, mit der das gesamte Netzwerk über Menüpunkte auf dem TV-Bildschirm gesteuert werden kann. Die Bedienung erfolgt über einen Drehknopf und nur wenige Tasten. Außerdem wurden eine HD-Videokamera im Taschenformat gezeigt oder eine Video-Mailbox für die Haustür.

Panasonics großer Wettbewerber Sony will seine aktuellen Probleme mit einem Fokus auf HD und einer besseren Verzahnung seiner vielen Bereiche lösen. Alle Sparten vom Film- und Musik-Geschäft über Spiele bis hin zur schwächelnden Unterhaltungselektronik-Sparte sollen die Anstrengungen vereinen. Sony hat bei einigen wichtigen Trends wie MP3-Player nur wenig Erfolg und leidet zudem unter Problemen bei der Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche. Der einst sehr starke Unterhaltungselektronik-Bereich fiel zuletzt in die roten Zahlen und droht in diesem Jahr, die Bilanz des gesamten Konzerns zu verhageln.

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