Ringen um Vorherrschaft auf dem PC-Markt
Dell verzichtet auf die Festplatte

Lange Zeit war Dell der weltgrößte Computerbauer, doch dann eroberte sich Rivale HP die Spitzenposition wieder zurück. Im Ringen um die Vorherrschaft auf dem PC-Markt setzt der Ex-Branchenprimus nun verstärkt auf ein poppiges Äußeres einerseits und flinke Flash-Speicher andererseits.

HB SAN FRANCISCO. Der US-Konzern bietet seit Dienstag über das Internet Laptops in acht verschiedenen Farbausführungen an - darunter Flamingo-Pink, Sonnenschein-Gelb, Espresso-Braun oder Alpin-Weiß. Zudem verkauft Dell erstmals einen Laptop mit einem Flash-Speicher statt einer üblichen Festplatte.

Der Vorteil von Flash-Speichern als Alternative zur magnetischen Festplatte ist, dass es keine beweglichen Teile mehr gibt, die beim mobilen Einsatz Schaden nehmen könnten, und die Geräte leichter werden. Zudem sind Flash-Speicher insbesondere beim Lesezugriff deutlich schneller, arbeiten leiser und verbrauchen weniger Strom. Größter Nachteil ist dagegen der noch hohe Preis sowie der mangelnde Speicherplatz. Das Dell-Modell verfügt nur über vergleichsweise bescheidene 32 Gigabyte Festspeicher.

Dell hat im vergangenen Jahr seinen Rang als größter PC-Hersteller an den Rivalen Hewlett-Packard verloren. Um wichtige Marktanteile zurückzuerobern, brach Dell vor kurzem mit der mehr als 20-jährigen Firmentradition, seine Computer nur über Telefon und Internet zu verkaufen. Seit diesem Monat sind Dell-PCs nun auch bei der Einzelhandelskette Wal-Mart zu haben.

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