Routineaufgaben könnten bald Vergangenheit angehören
Elektronische Sekretäre erkennen Gesten

Die Kommunikation zwischen Mensch und Computer soll endlich einfacher werden - das ist ein zentrales Thema auf der diesjährigen Cebit. Forscher versuchen, die Spracherkennung zu verbessern, dem Computer das Gedankenlesen beizubringen. Oder sie entwickeln Software, die dem Menschen Arbeitsschritte erspart.

HB DÜSSELDORF. Um Wege zur intuitiven Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine geht es im Projekt Invite (Intuitive Human-Computer Interaction). Ein wichtiges Thema: die Genauigkeit der Spracherkennung beim Diktat. "Selbst bei 99-prozentiger Richtigkeit ist bislang noch jedes hundertste Wort falsch, jeder dritte Satz muss berichtigt werden", sagt Wolfgang Beinhauer vom Fraunhofer für Arbeitswirtschaft und Organisation-Institut (IAO) in Stuttgart, das an Invite beteiligt ist.

Eine größere Genauigkeit versprechen die Spracherkennungssysteme, die der Projektpartner Linguatec in diesem Jahr auf den Markt bringen wird. Die neue Sprachsoftware des Unternehmens versteht nicht mehr nur einzelne Wörter, sondern den gesamten Kontext.

Bislang haben die Spracherkenner auf dem Markt große Probleme mit neuen Vokabeln oder auch mit Wörtern, die gleich klingen, aber unterschiedlich geschrieben werden. Um sie richtig zu identifizieren, reichen die bisher verwendeten statistischen Verfahren nicht aus, die anhand einer Abfolge von zwei oder drei Wörtern die Wahrscheinlichkeit der korrekten Rechtschreibung berechnen.

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