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SAP und Microsoft dementieren Übernahmegerüchte

Im Zuge neu aufgeflammter Übernahmegerüchte hat sich die Aktie des deutschen Softwareherstellers SAP am Mittwoch deutlich besser als der Dax entwickelt. SAP dementierte unterdessen jedoch einen Pressebericht, nach dem Microsoft weiter an einer Übernahme interessiert sei.

dpa FRANKFURT/MAIN. Im Zuge neu aufgeflammter Übernahmegerüchte hat sich die Aktie des deutschen Softwareherstellers SAP am Mittwoch deutlich besser als der Dax entwickelt. SAP dementierte unterdessen jedoch einen Pressebericht, nach dem Microsoft weiter an einer Übernahme interessiert sei.

„Tatsache ist, es laufen keine weiteren Gespräche“, kommentierte ein SAP-Sprecher. Auch Microsoft betonte, man habe kein Interesse an einer SAP-Übernahme.

„Entscheidend ist, ob die Teile zusammenpassen“, sagte der Chef des weltgrößten Softwarehauses, Steve Ballmer, der „Wirtschaftswoche“. Zuletzt hatten Ballmer und Unternehmensgründer Bill Gates im vergangenen Herbst eine Übernahme des deutschen Unternehmens in Erwägung gezogen. Nach langen Gesprächen der Microsoft-Führung mit der SAP-Spitze waren die Fusionspläne im Frühjahr von beiden Seiten zu den Akten gelegt worden. Nach Angaben von Ballmer hätte sich der US-Konzern dagegen entschieden, da eine Fusion viel zu komplex gewesen wäre. Daran soll sich nach den jüngsten Äußerungen Ballmers nichts ändern.

Das Wirtschaftsmagazin „Focus-Money“ hatte die Spekulationen über ein Interesse von Microsoft an SAP neu angefacht. „Zwischen den Unternehmen laufen nach wie vor Übernahmegespräche“, zitierte das Blatt einen Vertreter aus unternehmensnahen Kreisen. Grund für den Softwaregiganten aus Redmond seien Verzögerungen bei der Markteinführung einer neuen Generation von Mittelstandssoftware, hieß es.

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