SAP-Vorstand
„Supercomputer kein exklusives Werkzeug mehr“

Supercomputer sind heute nach Ansicht von SAP- Vorstand Peter Zencke keine exklusiven Werkzeuge mehr für zivile oder militärische Forschungszentren.

dpa DRESDEN. Hochleistungsrechner seien bereits für viele Institutionen erschwinglich, sagte Zencke zum Auftakt der internationalen Supercomputerkonferenz (ISC) am Mittwoch in Dresden.

„Die Hardware-Bausteine können Sie um die Ecke kaufen, da müssen nicht viele Mill. Euro investiert werden“, betonte der Experte. „Das Problem ist vielmehr, qualifiziertes Personal für den Umgang mit den Computern zu finden.“

Für die wachsenden Datenmengen seien solche Rechner unerlässlich. „Das betrifft nicht nur die Forschung, das reicht auch ins tägliche Geschäftsleben hinein“, sagte Zencke. So würden bei Geschäftsleuten heutzutage viele Informationen landen, die vorher nur Spezialisten in die Hand bekamen. „Wie wollen Sie aus der Menge Wichtiges herausfiltern? Das geht gar nicht ohne Supercomputer“, sagte er.

Die 21. International Supercomputer Conference (ISC) verzeichnet unterdessen einen Teilnehmerrekord: Mehr als 800 Experten aus Europa, Asien und Nordamerika seien auf der Tagung vertreten, hieß es. Beim Entwickeln einer neuen Leistungsklasse der Superrechner seien in Japan und den USA große Fortschritte gemacht worden, sagte ISC-Chef Hans Werner Meuer. Die aktuelle Ausgabe der Weltrangliste der 500 schnellsten Supercomputer, die in Dresden vorgestellt wurde, führt weiterhin die IBM-Anlage „Bluegene/L“ in Kalifornien an.

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