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SAP wartet auf Reaktion der Retek-Führungsspitze

Europas größter Softwarehersteller SAP hat am Donnerstag offen gelassen, ob er in einen Bieterwettkampf um den US-Softwareanbieter Retek einsteigt.

dpa HANNOVER. Europas größter Softwarehersteller SAP hat am Donnerstag offen gelassen, ob er in einen Bieterwettkampf um den US-Softwareanbieter Retek einsteigt. SAP-Chef Henning Kagermann sagte am Donnerstag auf der Cebit in Hannover, dass SAP nach dem Gegengebot durch Oracle auf eine Reaktion der Retek-Führungsspitze wartet.

„Sobald diese da ist, werden wir uns diese anschauen und dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen“, so Kagermann. SAP hatte Ende Februar die Übernahme von Retek für 486 Mill. Dollar 8,50 Dollar je Aktie angekündigt und dabei die Unterstützung des Retek-Managements erhalten. Am Dienstagabend hatte Oracle angekündigt, Retek für 515 Mill. Doller oder 9 Dollar je Aktie kaufen zu wollen. Der zweitgrößte Softwarehersteller der Welt teilte außerdem mit, dass er bereits zehn Prozent des Retek-Aktienkapitals aufgekauft hat.

SAP betonte daraufhin die eigenen Stärke. Man biete den Retek- Kunden die bessere Anwendungen als Oracle. Die Aussichten für Retek seien damit insgesamt günstiger, hieß es in einer Mitteilung am Mittwochabend.

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