Satellitennavigation

GPS und Galileo arbeiten zusammen

Die Europäische Union und die USA haben sich auf eine Zusammenarbeit bei ihren Satelliten-Ortungssystemen Galileo und GPS geeinigt. Demnach werden die Systeme dieselbe Frequenz benutzen, damit Empfangsgeräte die Signale kombinieren können, hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung.
Europas eigenes Satellitennavigations-System Galileo soll Ende 2011 an den Start gehen. Bild: ESA

Europas eigenes Satellitennavigations-System Galileo soll Ende 2011 an den Start gehen. Bild: ESA

HB/ruk BRÜSSEL. Die EU-Kommission hofft, dass sich mit dem Abkommen die Akzeptanz des geplanten europäischen Systems erhöhen wird. Ziel sei es, genauere Informationen und Bilder als bisher zu liefern.

Entsprechende Geräte, die Signale von beiden Systemen empfangen können müssen erst noch entwickelt werden. US-Berater Raymond Clore glaubt, dass damit die Zeit von Dual-Empfängern beginnen wird. Einzelsysteme würden langsam verschwinden.

Die EU will bis etwa 2010 ebenfalls 30 Satelliten stationieren. Das Galileo-System soll dann im Jahr 2012 komplett einsatzbereit sein. Da die Privatwirtschaft die Kosten für Galileo scheut, werden 2,4 Milliarden Euro nach dem letzten Stand der Diskussion wohl vom europäischen Steuerzahler getragen werden müssen. Die Finanzierung ist somit, trotz der Zusammenarbeit mit den USA, keineswegs gesichert.

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