Satellitensystem
Galileo wird billiger

Mit 30 Satelliten im All will die Europäische Kommission das Navigationssystem Galileo in Betrieb nehmen. Die Kosten für das GPS-Konkurrenzprojekt nun deutlich günstiger aus als bisher angenommen.
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BerlinDas europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo wird einem Zeitungsbericht zufolge doch nicht so teuer wie erwartet. Nach der Vergabe der letzten beiden Aufträge für den Aufbau von Galileo sei klar, dass die Kosten 500 Millionen Euro unter den Schätzungen lägen, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vorab aus ihrer Mittwochausgabe. Das Blatt berief sich auf Kreise der EU-Kommission. 

Die Kommission hatte zuletzt die Kosten für den Aufbau der Infrastruktur bis 2020 auf 5,3 Milliarden Euro beziffert. Früher als angenommen sollten auch die ersten 18 Galileo-Satelliten im All sein, berichtete die Zeitung weiter. 

Mit Galileo will die EU dem Global Positioning System (GPS) der USA Konkurrenz machen. Am Aufbau von Galileo ist unter anderem der Bremer Raumfahrtkonzern OHB über seine Tochter OHB-System beteiligt, die 14 der insgesamt 30 Satelliten produzieren soll.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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