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Saudis finden Pornoseiten im Web spannender als Terroristenappelle

Die Bürger des islamisch-konservativen Königreichs Saudi-Arabien sind offenbar ganz wild auf sexuelle Inhalte im Internet.

dpa RIAD. Die Bürger des islamisch-konservativen Königreichs Saudi-Arabien sind offenbar ganz wild auf sexuelle Inhalte im Internet. Die staatliche Internet-Behörde teilte am Sonntag in Riad mit, dass rund 92,7 Prozent aller Versuche, Seiten zu betrachten, die in Saudi-Arabien gesperrt sind, „Pornografie“ betreffen.

Als pornografisch werden in dem arabischen Land allerdings zum Teil auch Inhalte eingestuft, die in westlichen Staaten als nicht anstößig gelten. Wie der stellvertretende Direktor der Behörde, Meschal bin Abdullah al-Kadhi, mitteilte, hatten lediglich 7,3 Prozent der verbotenen Seiten, die Saudis beim Surfen ansteuerten, politische oder religiöse Inhalte oder riefen zum Terror auf.

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