Schulen
Schavan: „Schulen ans Netz“ hat digitales Lernen beflügelt

Das Medienprojekt „Schulen ans Netz“ hat im vergangenen Jahrzehnt nach Worten von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) das digitale Lernen entscheidend vorangebracht.

dpa BERLIN. Das Medienprojekt „Schulen ans Netz“ hat im vergangenen Jahrzehnt nach Worten von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) das digitale Lernen entscheidend vorangebracht. „Die Arbeit von "Schulen ans Netz" hat erheblich dazu beigetragen, digitale Medien zu einem festen Bestandteil des Schulunterrichts zu machen“, sagte Schavan am Montag in Berlin.

Das Projekt war 1996 von Bund und Deutscher Telekom gegründet worden. Seitdem hat das Unternehmen eine dreistellige Millionensumme in den Ausbau von Internetanschlüssen in Schulen investiert. Seit Ende 2001 verfügen alle rund 34 000 deutschen Schulen über einen Internetanschluss, davon 20 000 inzwischen in der schnellen Breitbandversion.

Schavan kündigte an, der Bund sei für eine Fortsetzung des Projekts mit der Telekom bereit. Allerdings müsse die Initiative neu ausgerichtet und erweitert werden. „Dabei verfolgen wir das Ziel, die digitalen Medien für Menschen jeden Alters nutzbar zu machen“, sagte die Ministerin. Neue Medien würden außer in der Schule auch in der Weiterbildung immer wichtiger: „Lebenslanges Lernen ist längst Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben.“

Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, die schleswig- holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD), sagte, „Schulen ans Netz“ habe die Medienkompetenz der Schüler verbessert. Auch für Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke ist das Projekt eine Erfolgsstory. Die Initiative sei eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bildungssystems.

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