Schutz vor Cyberangriffen Tipps für ein sicheres Windows 10

Ransomware, Phishing, Viren: Die Bedrohungen im Netz sind vielfältig. Unser Überblick stellt einige wichtige Funktionen vor, mit denen Windows 10 für mehr Sicherheit beim Nutzer und seinen Daten sorgt.
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Schon mit integrierten Windows-Funktionen lässt sich das verbreitete Betriebssystem effektiv absichern. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Quelle: dpa
Sicheres Windows 10

Schon mit integrierten Windows-Funktionen lässt sich das verbreitete Betriebssystem effektiv absichern. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

(Foto: dpa)

Ransomware, Phishing, Viren: Die Bedrohungen im Netz sind vielfältig. Daher ist es wichtig, vorzubeugen. Windows 10 bringt schon eine ganze Menge Funktionen mit, die für mehr Sicherheit beim Nutzer und seinen Daten sorgen. Hier einige Beispiele.

Starkes Passwort setzen

Sicherheit beginnt schon beim Einschalten des PCs. Dann erscheint der Anmeldebildschirm, auf dem der Nutzer ausgewählt werden kann. Die Nutzerkonten sollten auf jeden Fall mit einer Zugangssperre gesichert werden. Dazu bietet Windows 10 mehrere Optionen an: einen PIN-Code, ein Passwort oder bei neueren Geräten auch einen Fingerabdruck oder ein Muster mit einer individuellen Touch-Geste zum Entsperren, so wie bei Smartphones oder Tablets. Was verwendet werden soll, lässt sich in den Einstellungen unter „Konten/Anmeldeoptionen” festlegen.

So wehren Sie sich gegen Erpressungssoftware
Ransomware
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Erpressungssoftware ist eine noch junge Bedrohung und gleichzeitig eine der gefährlichsten. Seit ein paar Jahren schleichen die Ransomware genannten Trojaner auf Rechner – getarnt als harmlose Datei. Die Programme verschlüsseln wichtige Daten, was den Zugriff für den Nutzer unmöglich macht. Um wieder an die Daten zu kommen, verlangen die Kriminellen hinter der Ransomware ein Lösegeld.

Wie funktioniert Ransomware?
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Ransomware sind Trojaner, also Schadprogramme, die sich in scheinbar harmlosen Dateien verstecken. Sie können in E-Mail-Anhängen, Software-Downloads oder auch in den Werbebannern von unseriösen Webseiten versteckt sein. Einmal aktiviert, beginnen sie, Dateien auf dem PC zu verschlüsseln. Aufgrund dieser Funktion werden sie auch oft als Krypto-Trojaner bezeichnet.

Wie verbreitet ist Ransomware?
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Genaue Zahlen gibt es nicht. Doch laut einer Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) war im April 2016 jedes dritte deutsche Unternehmen in den vergangenen sechs Monaten von Ransomware betroffen. Die Bedrohung ist so akut, dass das BSI dazu ein umfangreiches Themenpapiermit Tipps und Vorgehensweisen veröffentlichte.

Bestimmendes Thema in Hilfe-Foren und Hotlines
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Dennis Schirrmacher von Heise Security berichtet davon, dass Ransomware das derzeit bestimmende Thema in Hilfe-Foren und Hotlines ist: „Es ist für die Kriminellen dahinter so erfolgreich, dass es momentan alle anderen Themen an den Rand drängt.”

Wie kann man sich davor schützen?
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Für Chris Wojzechowski vom Institut für Internet-Sicherheit in Gelsenkirchen kommt es in erster Linie auf den richtigen Basisschutz an. „Eine stets aktuelle Anti-Virussoftware ist Pflicht und erkennt die meisten Schädlinge sofort.” Bei E-Mail-Anhängen rät der Experte vor dem Öffnen zu Vorsicht: Kenne ich die Person, die mir diese Datei geschickt hat? Erwarte ich wirklich eine Rechnung von diesem Shop?

Vorsicht bei Download-Portalen
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Software sollte man möglichst direkt beim Hersteller herunterladen und nicht bei Drittanbietern. Besondere Vorsicht ist bei Download-Portalen geboten, die teure Software extrem günstig oder gar kostenlos anbieten. Das vermeintliche Angebot ist oft eine Falle.

Regelmäßige Backups
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Darüber hinaus raten Experten dringend zu regelmäßigen Backups auf externen Datenträgern. So können die von der Ransomware betroffenen Daten einfach wiederhergestellt werden. Die Datenträger sollten allerdings getrennt vom Rechner aufbewahrt werden.

Chris Wojzechowski vom Institut für Internet-Sicherheit (ifis) rät zu einem starken Passwort: „Wenn mindestens acht, besser sogar zwölf Zeichen, darunter Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreibung verwendet werden, wird es für Angreifer sehr schwer. Dann ist der Aufwand so groß, dass sie es gar nicht erst versuchen.” Tipps für ein starkes Passwort gibt es auf der Seite „ BSI für Bürger” oder in einem Video-Tutorial des ifis-Projektes „Cyberschutzraum”.

Automatische Updates aktivieren

Immer wieder finden Hacker Sicherheitslücken im Betriebssystem, Microsoft muss schnell nachbessern. Per Update werden diese Lücken gestopft. Daher ist es wichtig, Aktualisierungen so schnell wie möglich zu installieren.

Windows weist automatisch auf wichtige Updates hin. „Wenn entsprechende Meldungen erscheinen, sollte nicht gezögert werden”, sagt Chris Wojzechowski. „Oft sind die Sicherheitslücken schon bekannt und werden von Hackern bereits ausgenutzt.”

Schnell herunterladen, installieren und den Rechner im Anschluss neu starten, ist deshalb Pflicht. „Denn erst dann werden die Updates wirksam”, weiß Wojzechowski. Auch Apps, die über den Microsoft Store heruntergeladen wurden, können automatisch geupdatet werden. Diese Funktion lässt sich in den Einstellungen des Microsoft Stores aktivieren - per Schalter bei „Apps automatisch aktualisieren”.

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