Schutz vor Internetwürmern, Spam und Phishing-Mails
Sicherheitsbox für den PC

Mit einer neuen Programmsammlung können Privat-Rechner gegen die Gefahren aus dem Internet geschützt werden.

hiz DÜSSELDORF. Mit Norton Internet Security 2005 stellt Symantec ein Sicherheitspaket gegen die Gefahren aus dem Internet vor. Das Softwarepaket umfasst die drei Sicherheitslösungen Anti-Virus, Personal Firewall und Anti-Spam.

Mit dem so genannten Internetwurmschutz, so der Hersteller, sollen komplexe Bedrohungen ähnlich den Würmern Sasser oder Blaster bekämpft werden, indem eingehender Datenverkehr, der verdächtig erscheint, blockiert wird. Die Software erkennt und entfernt digitale Schädlinge wie Viren, Würmer, Trojanische Pferde und Spionagesoftware, die zum Beispiel gezielt sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern des Anwenders aufzeichnen könnte. Dabei erkennt der Internetwurmschutz komplexe Bedrohungen, die sich vornehmlich über Sicherheitslücken in Programmen und Betriebssystemen verbreiten. Wird ein Schadprogramm registriert, das versucht, den Rechner zu infizieren, blockiert die Software die entsprechende Schnittstelle zum Internet und verhindert somit das Eindringen des Schädlings in den Computer. Durch eine integrierte Warnfunktion wird der Anwender benachrichtigt, sobald Schadprogramme mit hohem Sicherheitsrisiko im Umlauf sind. Die neusten Virendefinitionen werden automatisch aktualisiert, sobald der Rechner eine Verbindung ins Internet aufbaut.

Die im Programmpaket enthaltene Norton Personal Firewall überwacht die eingehende und ausgehende Kommunikation zwischen Computer und Internet. Dadurch soll ein zusätzlicher Schutz vor Spionagesoftware und Online-Betrug geboten werden. In einer "grünen Liste" kann der Anwender vertrauenswürdige Internetseiten einfügen und so festlegen, über welche Anwendungen und Webseiten private Angaben verschickt werden dürfen, wie es zum Beispiel für Online-Banking notwendig ist. Zudem wird der Anwender gewarnt, falls sensible Daten über unauthorisierte Internetseiten oder Programme versendet werden sollen.

Der Spamfilter überprüft eingehende Nachrichten in E-Mail-Programmen und verschiebt unerwünschte Post in einen gesonderten Spam-Ordner. Dabei soll, nach Herstelleraussage, das Programm gefälschte Linkadressen in elektronischen Nachrichten erkennen und derartige E-Mails als Spam deklarieren. Dadurch soll der Schutz vor betrügerischen Phishing-Mails verbessert werden, die Nutzer auf gefälschte Internetseiten führen, um Passwörter, Konto- oder Kreditkartenangaben abzugreifen. Zusätzlich können auch in bestimmten Sprachen verfasste E-Mails direkt ausgefiltert werden.

Das Programmpaket ist voraussichtlich ab Mitte/Ende September im Handel zu einem Preis von rund 80 Euro erhältlich.

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