Settopbox
Apple macht mit Apple TV angeblich wenig Gewinn

Apple verzichtet bei der Vermarktung seiner neuen TV-Settopbox Apple TV nach Schätzungen des amerikanischen Analysedienstes iSuppli auf die sonst angeblich sehr üppig ausfallenden Gewinnmargen.

dpa HAMBURG. Während Apple seine populären iPod-Player mit einer Gewinnspanne von 50 Prozent und mehr verkaufe, betrage die Spanne zwischen den Kosten für Material und Herstellung und dem Verkaufspreis für den Apple TV lediglich rund 20 Prozent, teilten die Marktforscher mit.

„Das legt nahe, dass die Strategie von Apple für sein Apple TV in erster Linie auf Marktpenetration gerichtet ist statt wie sonst auf größtmöglichen Umsatz pro Gerät“, sagt Andrew Rassweiler, Manager bei iSuppli. Die Experten kamen bei der Berechnung der Kosten für die einzelnen Bauteile auf einen Preis von 237 Dollar. Apple verkauft die Settopbox in den USA für 299 Dollar, in Europa kostet die Box 299 Euro. iSuppli erwartet nach Angaben von Senior-Analyst Chris Crotty, dass Apple in diesem Jahr eine Million Einheiten verkaufen wird und 1,4 Mill. Stück im Jahr 2008.

Nach Ansicht der iSuppli-Forscher dürfte es dem Computer- und iPod-Bauern vor allem darum gehen, sein erfolgreiches Konzept für seinen Online-Musicstore itunes von den Computern seiner Nutzer auf den Fernseher im Wohnzimmer zu übertragen. Bei dem Versuch, Inhalte aus dem Internet auf den heimischen Fernseher zu übertragen, seien viele in der Vergangenheit gescheitert, hieß es. Apple könne man es am ehesten zutrauen, dass ihnen dieser Schritt gelingt. Erst vergangene Woche hatte Apple angekündigt, künftig auch Filme des Online-Videodienstes Youtube auf seine TV-Settopbox zu bringen.

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