Sicher Surfen? Wissen schützt!
Sicherheitsempfinden abhängig von Kenntnissen

Dreiviertel der Internetnutzer hatten schon mit Viren zu kämpfen. Trotzdem glaubt die überwiegende Mehrheit, ihre Rechner seinen ausreichend gegen die Gefahren aus dem Internet geschützt.

hiz DÜSSELDORF. Eine Umfrage im Rahmen des (N)ONLINER Atlas 2006 zeigt, dass die allgemeine Einschätzung der Computersicherheit den deutschen Anwendern sehr hoch ist. So gaben nur knapp 20 Prozent der Internetnutzer an, dass ihr Computer unzureichend gesichert sei. Die überwiegende Mehrheit von 80 Prozent glaubt ausreichend gegen die Gefahren aus dem Internet gesichert zu sein. Der aktuelle Atlas wurde von der von Initiative D21 und TNS Infratest zusammengestellt und wird von Microsoft Deutschland gesponsert.

Wenn es um die Verantwortung für die Sicherheit im Internet geht, so die Ergebnisse, sehen sich 48 Prozent aller Internetnutzer selbst in der Verantwortung. Die Internetwirtschaft sehen 46 Prozent in der Verantwortung und 45 Prozent glauben, dass die Internet-Provider sich um die Sicherheit ihrer Kunden sorgen sollten. Anti-Virensoftware wird von 87 Prozent der Befragten genutzt und Firewalls von 78 Prozent.

"In der Studie wurde sehr deutlich: Wissen schützt", betont Jürgen Gallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland GmbH und stellvertretender D21-Vorsitzender. "Das Sicherheitsempfinden und die tatsächliche Sicherheit steigen, je besser die Computerkenntnisse und der Informationsgrad, also das Wissen der Internetnutzer ist.“

Drei Viertel der Befragten fühlen sich ausreichend informiert, wenn es um den Schutz des eigenen Computers geht. Die knapp 25 Prozent, die sich selbst für nicht ausreichend informiert halten, suchen vor allem Informationen über Virenschutz und Trojaner oder auch Grundlagenwissen zum Thema „Sicherheit allgemein". Dabei sind persönliche Bekannte und Verwandte mit 46 Prozent die am meisten genutzte Informationsquelle. Danach folgen die Zeitschriften und Computermagazinen mit 41 Prozent sowie Newsletter mit 40 Prozent. Dabei vertrauen Frauen lieber auf Bekannte und Männer auch gedruckte Informationen. E-Mail- bzw. Newsletter-Informationen sind der Hit bei den über 50-jährigen. Aus dieser Altersgruppe wünschen sich 68 Prozent regelmäßig Informationen zu aktuellen Sicherheitsproblemen zu bekommen, die einfach und verständlich geschrieben sind und per E-Mail zugeschickt werden.

Die Umfrage hat weiterhin gezeigt, dass 50 Prozent der Internetnutzer ein automatisches Update nutzen, um ihr Betriebssystem zu aktualisieren. Insgesamt führen knapp 80 Prozent der Befragten mindestens einmal im Monat ein Update durch. Automatische Updates bei Anti-Virensoftware nutzen 59 Prozent der Befragten. Allerdings führen immerhin noch 20 Prozent der Internetnutzer selten oder nie Updates durch.

Das hohe Sicherheitsgefühl der deutschen Onliner ist vor allem deshalb interessant, weil 64 Prozent der Internetnutzer angeben, bereits Opfer eines Computervirus gewesen zu sein. Zwar haben die installierten Sicherheitssysteme den Virus in den allermeisten Fällen erfolgreich bekämpft, dennoch deutet für die Fachlaute diese hohe Zahl der Attacken darauf hin, dass die Gefahr, die von Viren, Würmern und Hackern ausgeht, unterschätzt wird.

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