Sicherer E-Maildienst
„Woanders zahlen Sie mit Ihren Daten“

Schutz vor Prism und Tempora: Das Unternehmen Surfboard Holding ermöglicht mit seinen Diensten Ixquick und Startpage die Internetsuche ohne Spuren. Für ein paar Euro will es künftig auch verschlüsselte Mails anbieten.
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DüsseldorfDie großflächige Überwachung des Internets durch Geheimdienste hat viele Netznutzer aufgeschreckt. Manch einer sucht nun nach Wegen, sich ein Stück Privatsphäre zurückzuholen – diskrete Suchmaschinen wie DuckDuckGo oder Ixquick, die Nutzerdaten weder speichern noch vermarkten, haben Hochkonjunktur. Die Ixquick-Macher wollen dieses Modell bald auch auf den E-Mail-Verkehr ausdehnen.

Die Berichte über die Überwachungsprogramme Prism und Tempora bescheren den kleinen Google-Konkurrenten einen Boom. „Wir haben derzeit rund vier Millionen Suchanfragen am Tag“, sagt Jörg Bauer, Projektleiter für den deutschsprachen Raum bei den Suchmaschinen Startpage und Ixquick. Bevor der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden die Überwachungsprogramme öffentlich gemacht hatte, waren es nur halb so viele Zugriffe. „Es geht extrem nach oben“, sagt er. „Besonders in den USA, wo die Angst um die Daten größer ist.“ Trotzdem sind Google und auch Bing weiter in anderen Dimensionen unterwegs.

Das Geschäftsmodell der anonymen Suche im Netz will das Unternehmen, das zur niederländischen Surfboard Holding gehört, bald auch auf den E-Mail-Verkehr ausdehnen. Startmail heißt das Angebot, das derzeit in den USA in der Beta-Testphase ist. Die Idee: Startmail bietet die Infrastruktur für ungestörten E-Mail-Verkehr – sonst nichts. Es soll keine Auswertung der Nachrichten geben, keine Werbevermarktung, keine Datenerhebung, keine Nutzerprofile.

„Die Nachfrage war schon länger da“, sagt Alex van Eesteren, Projektleiter von Startmail. Seit zwei Jahren arbeiten er und sein Team an dem Mailsystem. „Der Fall Snowden hat die Sache nur beschleunigt.“

Beim Schreiben von E-Mails droht nicht nur die Gefahr, dass die Nachrichten von Geheimdiensten abgefangen werden. Viele Anbieter von kostenlosen E-Mailadressen analysieren Nachrichten auf werberelevante Inhalte, erstellen Nutzerprofile und speichern diese zu Werbezwecken. Ein Geheimnis machen die Anbieter daraus nicht – das lassen sie sich in den Geschäftsbedingungen gestatten. Trotzdem sorgt es nicht selten für Unbehagen.

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  • Wäre die beste Idee, mal auszutesten durch Milliarden von Mails mit allen Schlüsselwörtern, wann wir dann die NSA Rechner zum Absturz bringen können.
    USA greifen uns an - Wann schlagen wir zurück, und schlagen sie mit ihren eigenen Mitteln?

  • "Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich..."
    Das lässt sich ändern: Meine Signatur enthält ab sofort folgende "Zuckerl" mit der Schriftfarbe des Hintergrundes (bei mir weiß): Obama, Dschihad, Plutonium, Allah.
    Damit weiß ich, dass meine Mails endlich gelesen werden.

    Gebt den paranoiden Orwell Brüdern, was sie verdienen: SPAM

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