Sicherheits-Toolbar und scharfe Kontrollen
Ebay kämpft gegen Betrüger

Nicht nur Handelsfirmen, auch Verbrecher versuchen Ebay als Plattform für ihre Aktivitäten einzusetzen. Über ein Sicherheitsportal will das Online-Aktionshaus helfen, vor kriminellen Aktivitäten zu schützen.

hiz DÜSSELDORF. Die Handelsplattform Ebay ist mittlerweile mehr als eine Ansammlung von Versteigerungen. Für viele Firmen ist das Online-Aktionshaus mittlerweile die Existenzgrundlage. Es ist nicht verwunderlich, dass auch kriminelle Elemente von diesem Erfolg profitieren können.

Das Online-Auktionshaus versucht mit allen Mitteln, Betrüger schon frühzeitig zu entdecken. Über das Ebay-Sicherheitsportal können Anwender sich Informationen über die Vorgehensweise von Kriminellen informieren und sich Tipps zu Verbesserung der Sicherheit holen. Ebenfalls können Online direkt Auffälligkeiten gemeldet werden. Mittlerweile sind in Deutschland über 100 Mitarbeiter bei Ebay als „Detektive“ tätig und untersuchen Beschwerden von Kunden. Sie wollen verhindern, dass den Interessenten gefälschte Webseiten untergeschoben werden. Neben diesem üblen Trick versuchen die Verbrecher natürlich auch mittels Phishing, also mit Hilfe gefälschter E-Mails, an vertrauliche Daten von Ebay-Kunden zu kommen. Selbst Ebay gibt zu, dass diese professionell gefälschten Mails täuschend echt aussehen und schnell von unbedarften Usern beantwortet werden. Allerdings muss sich jeder vor Augen halten, dass eine seriöse Firma nie in einer E-Mail nach einem Passwort oder anderen vertraulichen Zugangskennungen fragen wird. Bei dem Verdacht, dass eine kriminelle Handlung vorliegt, schaltet Ebay nach eigenen Angaben sofort die Ermittlungsbehörden ein.

Das Auktionshaus bietet den Usern eine Toolbar an, die einfaches Suchen in den Angeboten erleichtern soll und zudem warnt, wenn eine Seite suspekt ist. Ein roter Warnhinweis leuchtet auf, wenn über eine Suche oder einen Link eine Seite erreicht wird, die nicht von Ebay kommt. Bei normalen Webseiten, die nichts mit Ebay zu tun haben, bleibt diese Sicherheits-Anzeige in neutralem Grau. Nachteilig ist allerdings, dass diese Toolbar mit Windows XP bei installiertem Service Pack 2 nur dann richtig zusammenarbeitet, wenn die Sicherheitsmechanismen im Browser wieder ausgeschaltet werden.

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