Sicherheitsloch in der Office-Software
Gefährliche Powerpoint-Präsentationen

hiz DÜSSELDORF. Die seit einigen Tagen bekannten Sicherheitslücken in Word und Excel betreffen nach Erkenntnissen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auch das Präsentationsprogramm Powerpoint, das ebenfalls Bestanteil der Microsoft Office-Programmsammlung ist. "Auch in einer Präsentationsdatei kann ein Schadprogramm lauern", warnt Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI.

Die Analysen zeigen eine Sicherheitslücke in Powerpoint, die es Angreifern ermöglicht, in einer Präsentations-Datei ein beliebiges Schadprogramm zu verstecken. Wird diese dann per E-Mail verschickt und vom arglosen Empfänger geöffnet, aktiviert sich das Schadprogramm. Dieses kann zum Beispiel Benutzerdaten ausspionieren, Daten manipulieren oder weitere Schadsoftware aus dem Internet nachladen.

"Internetnutzer müssen bei unverlangten E-Mail-Anhängen eines unbekannten Absenders besonders vorsichtig sein“, mahnt Udo Helmbrecht. Im Zweifel sollten unaufgefordert zugesandte Dateien nicht oder erst nach Rückfrage beim Absender geöffnet werden, denn Absenderadressen können auch gefälscht sein. Weitere Hinweise und IT-Sicherheitstipps stellt das BSI kostenlos im Internet bereit.

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