Sicherheitslücke
Bundesamt rät von Nutzung des Internet Explorer ab

Im Microsoft Internet Explorer ist eine Schwachstelle entdeckt worden. Betroffen sind Versionen unter Windows XP und Windows 7, die Sicherheitslücke wird bereits von Angreifern genutzt.
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BonnIm Internet-Browser Microsoft Internet Explorer ist eine Schwachstelle entdeckt worden. Betroffen seien IT-Systeme, die den Internet Explorer in den Versionen 7 oder 8 unter dem Betriebssystem Microsoft Windows XP sowie in den Versionen 8 und 9 unter Microsoft Windows 7 verwenden, teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)  am Montag mit.

Die Schwachstelle werde bereits in gezielten Angriffen ausgenutzt. Zudem sei der Angriffscode auch frei im Internet verfügbar, sodass mit einer breitflächigen Ausnutzung rasch zu rechnen sei.

Um die Schwachstelle auszunutzen reicht es aus, den Internetnutzer auf eine präparierte Webseite zu locken. Beim Anzeigen dieser Webseite könne dann durch Ausnutzen der Schwachstelle beliebiger Code auf dem betroffenen System mit den Rechten des Nutzers ausgeführt werden.

Da ein Sicherheitsupdate des Herstellers derzeit nicht verfügbar sei, werde allen Nutzern des Internet Explorers empfohlen, einen alternativen Browser für die Internetnutzung zu verwenden. Das Amt steht nach eigenen Angaben mit Microsoft in Verbindung. um die Sicherheitslücke zu schließen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sicherheitslücke: Bundesamt rät von Nutzung des Internet Explorer ab"

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  • Also ich fahre mit dem IE.6 und der ist ja sicher,
    betroffen sind ja 7 und 8.
    Je älter das Betriebssystem und der Browser,
    desto sicherer!
    Das Gefasel, dass man ständig die neueste Version
    updaten solle, ist alles Quatsch! Das ist nur
    Geschäftemacherei und sonst nichts!
    Halt! Doch noch was! Je neuer die Version des
    Browsers und des Betriebsystems, desto mehr wird
    man von Geheimdiensten ausspioniert. Kein Scherz!

    In 2006 schrieb Focus, "am neuen Microsoft
    Betriebssystem "VISTA" hat der amerikanische
    Geheimdienst CIA mitgearbeitet", - so als ob
    das eine Reklame wäre und sich die Surfer
    darum reissen würden, vom Geheimdienst
    ausgespitzelt zu werden!
    Als ich dies dann auch im Posting so schrieb,
    war nach wenigen Stunden nicht nur mein Posting
    (und die der anderen) komplett weg, sondern
    der gesamte Artikel!
    Die Focus-Redaktion hatte kapiert, dass ich
    recht hatte, und diese Negativ-Werbung weggeräumt.

    Jetzt die Sensation!

    Ich fahre seit gut 7 (in Worten: sieben) Jahren
    sowieso ganz OHNE VIRENSCANNER durch das Internet!

    Die Hysterie überlasse ich anderen!

    Es ist ja schon seit Jahren bekannt, dass gewisse
    Chefs von Unternehmen der Branche mit einem dicken
    Bündel Dollars alle paar Monate in den Nahen Osten
    fahren um sich auf einer CD die neu programmierten
    Viren abzuholen, deren Signatur so bequem in die
    Virenscanner aufgenommen werden kann und gleichzeitig
    entlässt man dann die Viren "in the wild".

    Es glaubt doch wohl keiner, dass ich für solch
    einen Nepp und Betrug auch nur einen müden Euro
    übrig habe!

  • Die software von microsoft scheint ja so schlecht wohl nicht zu sein. Viele lästern über microsoft, haben aber komischerweise selbst ein betriebssystem von microsoft. Warum wechseln die eigendlich nicht, wenn sie nichts von windowss microsoft halten?

  • Das er zu den beliebtesten Browsern gehört, liegt wohl eher daran, dass die meisten einfach keine Ahnung von PC und Internet haben. Der IE ist halt fast überall drauf und viele wissen gar nicht, dass es noch was Anderes gibt, was auch problemlos funktioniert. Die Meisten haben sogar Angst davor irgendetwas Neues zu installieren, weil sie 1. nicht wissen wie das geht und 2. denken, dass es nicht gut ist eine Alternative zu nehmen. Viele Firmenchefs haben im Übrigen auch was dagegen.

    Und Microsoft braucht sich keine Gedanken zu machen und Eile besteht bei denen sowieso nicht. Sie haben eben immer noch nicht genug Gegenwind!

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