Sicherheitslücke in „High Sierra“ Apple kündigt Software-Update für Macs an

Apple wirbt mit einem Fokus auf Datenschutz und Sicherheit auf seinen Geräten. Nun muss das Unternehmen einen Fehler auf dem Mac-Betriebssystem ausbessern. Über einen Root-Account kann sich jeder Zugriff verschaffen.
Update: 29.11.2017 - 10:12 Uhr Kommentieren

Der Apfel kann durchlöchert werden – Apples drastische Sicherheitslücke

Der Apfel kann durchlöchert werden – Apples drastische Sicherheitslücke

CupertinoApple will einen Fehler in seinem aktuellen Betriebssystem für Mac-Computer ausbessern, durch den der Passwort-Schutz ausgehebelt werden kann. Ein Computer-Experte aus der Türkei wies den Konzern am Dienstag per Twitter darauf hin, dass sich jeder mit einem sogenannten Root-Account für Änderungen am System in die Computer einloggen könne. Dazu reiche es an Rechnern mit dem MacOS-System „High Sierra“ aus, den Benutzernamen „root“ zu wählen, kein Passwort einzugeben und mehrfach den Login-Knopf zu drücken.

Der Fehler betrifft die aktuelle macOS-Version 10.13 („High Sierra“). Ältere Versionen des Betriebssystems sind nicht betroffen.

„Wir arbeiten an einem Software-Update, um das Problem anzugehen“, erklärte Apple dazu in einer Stellungnahme. In der Zwischenzeit empfahl der Konzern den Nutzern, ein Passwort für den Root-Account zu setzen. Über den Zugriff kann man System-Einstellungen verändern – so könnte über ihn zum Beispiel eine schützende Firewall deaktiviert werden.

So gelingen bessere Fotos mit dem iPhone
Bessere Fotos mit dem iPhone
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Bildstabilisator, HD-Videos, Nachbearbeitungen – moderne Smartphones sind Kompaktkamera und Fotolabor in einem. Mit ein paar Tricks und den richtigen Apps lassen sich mit der Kamera des iPhones noch bessere Fotos schießen, berichtet die Zeitschrift „Mac & i”. Hier eine Auswahl.

Scharfe Aufnahmen ohne Stativ
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Angelehnt und in unverkrampfter Haltung gelingen lange Belichtungen besser. Halb ausatmen sorgt dafür, dass der Körper weniger unter Spannung steht. Drittanbieter-Foto-Apps wie Camera+ oder ProCamera für iOS lösen auf Wunsch erst dann aus, wenn das Smartphone relativ still steht.

Weniger ist mehr
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So wenig wie möglich sollte auf einem Foto vom Hauptmotiv ablenken. Dabei hilft das Spiel mit der Perspektive. Etwa, indem etwas vor dem blauen Himmel abgelichtet wird. Oder man geht näher heran.

Verzerrte Porträts vermeiden
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Große Nase, komische Gesichtsform – wer Porträtbilder aus zu geringer Distanz schießt, erhält keine schönen Ergebnisse. Das liegt an der kurzen Brennweite der Kameras, die zu Verzeichnungen führt. Besser hält man etwas Abstand und beschneidet das Bild im Nachgang.

Raster hilft gegen schiefen Horizont
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Zwar kann man schiefe Bilder auch nachträglich begradigen. Dabei gehen aber Teile des Randes verloren. Wer das Sucherraster in den Kamera-Einstellungen aktiviert, erhält senkrechte und waagerechte Hilfslinien angezeigt. Fotos mit schiefem Horizont gibt es so nicht mehr. Manche Kamera-Apps nutzen auch den Lagensensor des Smartphones, um eine digitale Wasserwaage einzublenden. (Foto: dpa)

Belichtung anpassen
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Schlechte Belichtung eines Motivs lässt sich anpassen. Dazu wird das Motiv auf dem Bildschirm mit dem Finger angetippt und so fokussiert. Neben dem gelben Rechteck erscheint auch ein Sonnensymbol. Wer es nach oben schiebt, hellt das Bild auf, nach unten wird es dunkler. Achtung: Wird neu fokussiert, muss auch die Belichtung angepasst werden. (Foto: dpa)

Von guten Aufnahmen lernen
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Wie waren Blende, Belichtungszeit und andere Einstellungen? Apps wie ViewExif zeigen diese und andere Metadaten von Fotos an. (Foto: dpa)

Ein Fehler dieser Art ist für Apple besonders peinlich, denn der Konzern wirbt mit einem besonderen Augenmerk auf Datenschutz und Sicherheit auf seinen Geräten. Zunächst blieb unklar, wie es zu der Sicherheitslücke kommen konnte.

Schon kurz nach der Vorstellung des neusten Betriebssystems macOS 10.13 High Sierra Ende September musste Apple eine Sicherheitslücke stopfen. Damals war es möglich, mit einer speziellen App den sogenannten Schlüsselbund von macOS auszulesen. In dieser verschlüsselten Datei kann das Betriebssystem Passwörter für Websites und Zugangsdaten für Server ablegen.

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  • dpa
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