Social Commerce
Nutzer an die Macht!

Die Rahmenbedingungen im Web und damit auch für E-Commerce ändern sich: Nutzer werden aktiver, sichtbarer und vernetzen sich zu Communities. Sie gestalten ihr Internet. Dies führt zu einer weiteren Fragmentierung der Märkte. Gleichzeitig entsteht jedoch ein wachsendes Bedürfnis nach Orientierung im Überangebot des Netzes. Implikationen dieser Trends für Unternehmen und Umsetzungsbeispiele werden derzeit auch unter dem Schlagwort "Social Commerce" diskutiert.

DÜSSELDORF. Es gibt ein paar grundlegende Regeln des Verkaufens, deren Bestand nicht durch die Veränderung der Verkaufswege in Frage gestellt wird. Eine, die schon unsere Großeltern beherzigten, hat heute vielleicht mehr Geltung denn je: Die besten Verkäufer sind Vertrauen und Spezialisierung.

Was seit je her für die Beratung in Fachgeschäften galt, in Discountern und großen E-Commerce-Plattformen jedoch zeitweilig verdrängt wurde, kommt nun im Web 2.0 wieder zu seinem Recht: Die Wichtigkeit von Glaubwürdigkeit und Expertise sind durch das nutzergeprägte, gleichzeitig aber hochfragmentierte Internet vielleicht wichtiger denn je geworden. Andersrum formuliert: Wer in Zukunft im Internet erfolgreich verkaufen will, muss den Wert dieser alten Werte - Vertrauen und Spezialisierung - richtig einzuschätzen wissen, muss aber auch sortieren können.

Das alles ist nicht neu, die großen Namen des Internethandels haben dies seit jeher gemacht. Das Onlineauktionshaus Ebay etwa gilt - mit Recht - als das wohl beste Beispiel für erfolgreiches Verkaufen im Internet. Aber warum? Betrachtet man den Siegeszug von Ebay genauer, wird offenbar, dass der Erfolg von Ebay vor allem auch den vielfältigen Möglichkeiten der Nutzer zur Interaktion und Partizipation, zur Bewertung und gegenseitigen Befragung geschuldet ist. Ebay war bereits Web 2.0, als es den Begriff noch gar nicht gab.

Gleichzeitig mit dem Aufkommen von weitgehenden Partizipationsmöglichkeiten für die Nutzer entwickelten sich Produkt- und Preisvergleichsseiten, in denen nicht nur Produkte, sondern auch gleich Shops bewertet wurden - und durch die Rankings letztlich auch geordnet.

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