IT + Internet
Software gegen Chipkartenbetrug spart knapp 30 Millionen Euro

Im Kampf gegen den Missbrauch von Versichertenkarten hat die Techniker Krankenkasse (TK) erste Erfolge erzielt. Mit einer neuen Software, der Verax-Liste, konnten seit Oktober 2004 rund 1,3 Mill. abgelaufene Chipkarten erkannt und gesperrt werden.

dpa BERLIN. Im Kampf gegen den Missbrauch von Versichertenkarten hat die Techniker Krankenkasse (TK) erste Erfolge erzielt. Mit einer neuen Software, der Verax-Liste, konnten seit Oktober 2004 rund 1,3 Mill. abgelaufene Chipkarten erkannt und gesperrt werden.

Das sagte ein Sprecher des TK-Vorstandes am Dienstag in Berlin. Die Einsparungen der TK belaufen sich auf 23 Mill. Euro. Auf ein Jahr gerechnet, ergebe das 30 Mill. Euro. Am gesamten Leistungsvolumen der Technikerkrankenkasse gemessen, machen die prognostizieren Einsparungen von 30 Mill. Euro allerdings nur einen Anteil von 0,2 Prozent aus.

Bislang nutzen laut TK etwa 80 Prozent der niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte in Deutschland die Verax-Liste. Allerdings könnten dadurch nicht alle Betrugsfälle aufgeklärt werden. Werde eine gültige Chipkarte im Familienkreis weitergegeben, gebe es keine Handhabe gegen den Missbrauch, da die Software nur abgelaufene Karten erkenne.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%