Software: SAP will neue Mitarbeiter in Deutschland einstellen

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SAP will neue Mitarbeiter in Deutschland einstellen

Europas führender Softwarekonzern SAP will im laufenden Jahr erneut die Zahl seiner Beschäftigten ausbauen. „Wir wollen 2006 in Deutschland weiter einstellen“, sagte Vorstandschef Henning Kagermann der dpa in Berlin.

dpa BERLIN/WALLDORF. Europas führender Softwarekonzern SAP will im laufenden Jahr erneut die Zahl seiner Beschäftigten ausbauen. „Wir wollen 2006 in Deutschland weiter einstellen“, sagte Vorstandschef Henning Kagermann der dpa in Berlin.

Im vergangenen Jahr habe SAP seine Mitarbeiterzahl in Deutschland um 600 bis 700 erhöht. Konzernweit hatte Kagermann rund 4 500 neue Jobs für das Jahr 2005 angekündigt. Ende September vergangenen Jahres beschäftigte das Walldorfer Dax-Unternehmen weltweit 35 000 Menschen, ein Drittel davon in Deutschland.

Kagermann bemängelte das deutsche Arbeitsrecht. Dieses müsse für die Unternehmen der Hightech-Industrie flexibler werden. So sei der Umzug eines Mitarbeiters innerhalb von Europa mit hohen bürokratischen Hürden verbunden, sagte der Vorsitzende. Dennoch sieht Kagermann Wachstumschancen für die deutsche Software-Industrie. „In Deutschland liegen die IT-Investitionen um etwa 50 Prozent unter dem Niveau vergleichbarer Länder.“

Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr machte Kagermann keine Angaben. Dazu werde sich SAP am nächsten Mittwoch (25. Februar) auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt äußern. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz des Walldorfer Softwarehauses im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 8,5 Mrd. Euro.

Nach einer aktuellen Imagestudie im Auftrag des „manager magazins“ wurde der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware in der Kategorie „Computer- und Softwareunternehmen in Deutschland“ auf den ersten Platz gesetzt. Für die Umfrage wurden rund 2 500 Führungskräfte deutscher Unternehmen befragt. Die Studie wird alle zwei Jahre erstellt.

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