Software überwacht Apple User
Big Brother für den Mac

Spionagesoftware gab es bis jetzt nur auf Windows-Rechnern. Doch auch Apple-Anwender können sich jetzt nicht mehr vor unliebsamen Beobachtern in Sicherheit wiegen.

hiz DÜSSELDORF. Mac-User waren sich bis jetzt sicher, dass keiner ihre Aktivitäten am Rechner oder im Internet ausspähen kann. Das Softwarehaus Spectorsoft (www.spectorsoft.com) setzt dem jetzt ein Ende. Die Spionagesoftware Spector, in der Winows-Welt längst bekannt, läuft jetzt auch unter den Apple Betriebsystemen OS 9 und OS X. Für umgerechnet 89 Euro kann damit ein externer Anwender alle Aktivitäten auf dem Arbeitsplatzrechner dokumentieren und überwachen, da die Software unbemerkt installiert werden kann.

Aufgezeichnet werden Tastatureingaben, Mauskicks, Emails, Inhalte besuchter Internetseiten und sogar Chat-Konversationen. Sauber geordnet nach Datum, Uhrzeit und User werden die Dokumentationen an eine voreingestellte Email-Adresse übermittelt. Damit könne sich Vorgesetzte ein Bild von den Aktivitäten ihrer Mitarbeiter machen. Nach der deutscher Rechtsprechung muss allerdings der Einsatz von Programmen, die Tastatureingaben oder Bildschirminhalte aufzeichnen, vom Anwender explizit genehmigt werden. Für ein Kündigungsverfahren wären diese geheim beschafften Daten daher ohne Relevanz. Allerdings ist so eine Software für die Beschaffung von Zugängen und Passwörtern oder sogar für Industriespione eine echte "Arbeitserleichterung".

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