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Softwarebranche kommt ins Stocken

Die leichte Erholung in der Softwarebranche ist ins Stocken geraten. Im Vergleich zur Befragung vor drei Monaten sei sowohl bei der aktuellen Geschäftslage als auch bei Geschäftserwartungen keine weitere Verbesserung verzeichnet worden.

dpa MÜNCHEN. Die leichte Erholung in der Softwarebranche ist ins Stocken geraten. Im Vergleich zur Befragung vor drei Monaten sei sowohl bei der aktuellen Geschäftslage als auch bei Geschäftserwartungen keine weitere Verbesserung verzeichnet worden.

Das ergab eine Umfrage unter 263 Unternehmen, die das ifo Institut am Donnerstag in München vorstellte. Insgesamt sind die Perspektiven für die gebeutelte Branche aber noch immer positiv. „Die Talsohle ist durchschritten, daran gibt es nichts zu diskutieren“, sagte Joachim Gürtler vom ifo Institut. In den kommenden sechs Monaten rechnen 40 Prozent der Unternehmen mit einem Anziehen des Geschäfts, zehn Prozent stellen sich auf eine weitere Verschlechterung ein.

Für den schwierigen Arbeitsmarkt in der Branche bedeutet dies keine Entlastung. Der Arbeitsplatzabbau setzt sich nach ifo-Einschätzung weiter fort. Lediglich die größeren Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Mill. Euro planten in den kommenden Monaten Neueinstellungen. „Positiv ist allenfalls zu sehen, dass der Beschäftigungsabbau nun doch allmählich auslaufen wird“, heißt es in dem Bericht.

Die leichte Erholung in der Branche konzentriert sich nach Einschätzung der Wirtschaftsforscher auf die großen westdeutschen Softwareunternehmen. Kleinere Betriebe und Unternehmen in Ostdeutschland schleppten sich mit Mühe durch die Talsohle. Sie waren mehrheitlich mit der Geschäftslage unzufrieden und klagten über einen zu geringen Auftragsbestand.

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