Softwarekonzern erweitert Kommunikationsdienst
Microsoft verbessert Windows Messenger

Im Wettbewerb um Kunden im Internet verschärft Microsoft fast täglich die Gangart. Nach der Offensive in der vergangenen Woche mit Adcenter, dem eigenen System für die Auktion von suchgebundener Werbung a la Google, macht der Softwareriese jetzt die Beta- oder Testversion seiner Kommunikationsplattform Windows Live Messenger allgemein verfügbar.

je REDMOND. Das Programm kann unter ideas.live.com kostenlos aus dem Internet herunter geladen werden. Die neue Version werde "die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren und miteinander in Verbindung bleiben, verändern", sagte der zuständige Microsoft-Bereichsleiter Martin Taylor optimistisch.

Die neue Version soll Microsofts Internet-Portal MSN für Nutzer und damit auch für werbende Firmen attraktiver machen. Trotz über 465 Mill. Nutzern weltweit pro Monat liegt MSN hinter Yahoo zurück. Bei den Werbeeinnahmen ist der Suchmaschinenpionier Google mit Abstand Marktführer.

Zu den bedeutendsten Verbesserungen der neuen Windows Live Messenger-Version gehört eine Werkzeugleiste, die den Nutzern ermöglicht, mit einem Klick ihre Favoriten unter den Internet-Diensten aufzurufen. Dazu gehört Windows Live Call für Telefongespräche mit Videobild von PC zu PC über Breitbandverbindungen sowie drahtlose Internet-Ferngespräche mit neuen Telefonen von Uniden und Philips. Den Windows Messenger-Dienst gibt es bereits für Kunden in den USA, in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien. Sechs neue Länder kommen jetzt hinzu: Österreich, Finnland, Belgien, Irland, Italien und die Niederlande.

Darüber hinaus können Nutzer mit der neuen Version über ihre Messenger-Verbindung ganze Ordner oder Fotos durch eine Drag and Drop-Funktion in ein offenes Fenster ziehen und mit Freunden austauschen. Schließlich ist nunmehr der Versand von Internet-Telegrammen (Instant Messages) an Empfänger möglich, die gerade offline sind.

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