Microsoft-Chef Haupter: "Cloud-Computing setzt Innovationskraft frei"

Microsoft-Chef Haupter
"Cloud-Computing setzt Innovationskraft frei"

Microsoft sieht IT-Anwendungen aus dem Netz als wichtigstes Geschäftsfeld der Zukunft. Ralph Haupter, Deutschland-Chef des Unternehmens, erklärt, wie Microsoft den Mittelstand zum Cloud-Computing bewegen will.  
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Handelsblatt: Vertrauen Sie selbst sensible Daten der Cloud an? 
Ralph Haupter: Selbstverständlich. Meine geschäftlichen und privaten E-Mails laufen beispielsweise alle über unsere Cloud-Anwendung. Da sind auch vertrauliche Informationen dabei, die ich in unseren Rechenzentren gut aufgehoben weiß. 

Viele Mittelständler sind da deutlich zurückhaltender. 
Ich kann verstehen, dass es Berührungsängste gibt. Die Kunden sorgen sich um die Sicherheit ihrer Daten und haben Angst vor Systemausfällen. Wir können allerdings garantieren: Unsere Rechenzentren unterliegen den höchsten Sicherheitsstandards und sind auch vor Stromausfällen oder Umweltkatastrophen geschützt. 


Dennoch bedeutet die Cloud einen Kontrollverlust über das eigene Geschäft. 
Trotzdem ist eine gut verwaltete Cloud in der Regel immer noch ein immenser Sicherheitsgewinn. Gerade im Mittelstand verfügt nur ein Bruchteil der Serverschränke über Schutzmaßnahmen gegen Feuer oder Wasserschäden. Das kann man auch nur in großen, gemeinsam genutzten Rechenzentren wirtschaftlich sinnvoll realisieren. 


Geht es primär um geringere Kosten? 
Nicht nur. Cloud-Computing setzt eine enorme Innovationskraft frei. Das ist für mittelständische Unternehmen besonders interessant, die bei Bedarf flexibel per Knopfdruck auf neue Anwendungen und zusätzliche Rechenleistung zugreifen können. 


Wie lange werden Sie brauchen, um die Unternehmen von den Vorteilen zu überzeugen? 
Keiner erwartet, dass eine Firma ihre IT von heute auf morgen auf die Cloud umstellt. Das Schöne an der Technologie ist, dass auch viele Hybridmodelle denkbar sind. Unsere Botschaft lautet: Probiert es einfach aus, ihr werdet überzeugt sein. 

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