Wolken-Standards
IBM gründet Cloud-Allianz

IBM hat mit Cloud-Anbietern und Nutzern das Cloud Standards Customer Council geschaffen. Aus Deutschland ist die Software AG dabei.
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IBM hat zusammen mit 45 Branchenunternehmen und Anwendern das Cloud Standards Customer Council gegründet. Wie IBM am 7. April 2011 bekanntgab, gehören zu den weiteren Mitgliedern der Telekommunikationskonzern AT&T, die Softwarehersteller CA Technologies und Red Hat, der Finanzdienstleister Citigroup, der IT-Konzern Fujitsu, der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin, die North Carolina State University und die Ohio State University und die deutsche Software AG. D

Der Cloud Standards Customer Council will Fragen des Interoperabilität, des Managements, der Referenzarchitekturen, der Hybrid-Cloud und Sicherheitsfragen regeln. Der Rat will herstellerunabhängige Standards aufstellen und ergänzen. "Der Cloud Standards Customer Council ist offen für alle Endbenutzer-Organisationen", gab IBM weiter bekannt. 

Laut einer Deloitte-Studie im Auftrag des Bitkom vom Januar 2011 sehen große Unternehmen in Deutschland zwar die Vorteile des Cloud-Computing, fürchteten aber einen Kontrollverlust. Teilweise wurden von den Anwenderfirmen auch die avisierten Ziele nicht erreicht. Der Aufwand bei der Umsetzung habe sich oft als größer als erwartet erwiesen. Es bestünden maßgebliche Bedenken, Cloud Computing bei geschäftskritischen Anwendungen und Kernprozessen zu nutzen. So setzen knapp 60 Prozent der Befragten generell keine Cloud-Computing-Lösung ein und wollen es auch auf absehbare Zeit nicht tun. 

Die Gesellschaft für Informatik stellte im Dezember 2010 fest, dass Clouds ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten: "Daher lassen bereits heute Unternehmen nur ausgewählte Daten in öffentlichen Clouds verarbeiten und verarbeiten wertvolle Daten ausschließlich in-house, in privaten Clouds.".

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