WWDC-Liveblog
Was Steve Jobs der Apple-Welt präsentierte

Die Augen der Technikfreaks richteten sich am Montag nach San Francisco, wo Steve Jobs die Neuigkeiten rund um Apple vorstellte. Ein Protokoll der Präsentation zum Nachlesen.
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Großer Jubel für Steve Jobs: Mit stehendem Applaus wurde der Apple-Chef in San Francisco auf der Entwicklerkonferenz begrüßt. Die 5.200 Plätze im Moscone Center waren innerhalb von zwei Stunden ausverkauft. Heute soll es ganz um die Software der Apple-Produkte gehen: "Wenn die Hardware das Gehirn und die Sehne eines Produkts sind, ist die Software die Mitte und die Seele".

Mac OS X Lion

Zunächst durfte Phil Schiller, Vice President der Marketingabteilung, das neue Mac OS X Lion vorstellen. Das Betriebssystem für die Mac-Rechner des Konzern soll erfolgreiche Elemente des mobilen iPad- und iPhone-Betriebssystem zurück auf den Mac bringen, wie Apple schon im Oktober 2010 verriet. Ausführlich widmet sich Shiller vor allem der neuen Gestensteuerung: die Möglichkeiten, Programme durch Finger-Gesten wie das auseinanderziehen der Finger zu steuern, sollen auch auf dem Mac Einzug halten. Dazu benötigt man natürlich ein Touchpad - doch zwei Drittel aller heute verkauften Macs sind ohnehin Laptops, betont Schiller.

Neu ist eine als Mission Control bezeichnete Funktion für einen besseren Überblick zu allen geöffneten Programmen. Weltweit gebe es inzwischen mehr als 54 Millionen aktive Mac-Nutzer, sagte
Schiller, und die Zuwachsraten seien Jahr für Jahr wesentlich größer als beim Windows-PC.

Schiller zeigt die Versionierungs-Funktion von Mac OS X, die auch bereits im Dezember vorgestellt wurde. Dokumente, in denen gearbeitet wird, werden in "Lion" automatisch gespeichert. Der Nutzer kann auf Wunsch zu jeder beliebigen Version eines Dokuments zurückspringen.

Die erste neue Funktion: AirDrop. Damit können Nutzer ihre Dokumente in einem Peer-to-Peer-Netzwerk austauschen. Ohne Konfiguration soll es damit möglich sein, sofort auf alle Dokumente anderer Mac-Nutzer im eigenen Netzwerk zugreifen zu können, die die Nutzer zum Teilen freigegeben haben.

Die E-Mail-Applikation Mail wurde grundlegend überarbeitet. Die Anwendung soll künftig zwischen Personen und Themen unterscheiden können. Somit lassen sich die E-Mails entweder themen- oder personenbasiert anzeigen und mit diesen Kategorien auch Suchabfragen erstellen. Bei der Darstellung von Konversationen werden die Betreffzeilen ausgeblendet.

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  • Was hier fehlt, ist iCorrect, der bedienerfreundliche Grammatikfehlerbehebungsdienst für Handelsblatt-Redakteure. Wäre wirklich nett, wenn sich jemand in Düsseldorf die Zeit für eine ordentliche Schlussredigatur nähme.

  • iMessage ist nicht wirklich eine Eins-zu-Eins Kopie von "Whats App". Es ist vielmehr eine Weiterentwicklung und optimierte Form davon (von allen iOS-Geräten gleichzeitig usw.).
    Auch sonst sind die Neuerungen weitestgehend "nur" Optimierungen bereits bestehender Ideen (Cloud), Apps etc.
    Also alles wie immer. Und auch damit wird Apple wieder Erfolg haben. Und zwar zu Recht, denn wieder einmal ist Kollege Jobs der Erste, der diese Ideen so umsetzt, dass jeder es benutzen und verstehen kann.

    Think real !!!

  • Da hat Apple aber ganz schön die Top-Apps geklaut!!!

    Bsp.:"Ein neuer Kurznachrichtendienst soll zwischen allen Nutzern von iOS - egal ob iPod touch, iPhone oder iPad funktionieren: iMessage."

    iMessage ist die eine Eins-zu-Eins Kopie von "Whatsapp"!
    Natürlich ist gerade für solch ein Unternehmen wie Apple der Appstore die absolute Goldgrube!! Sie lassen dadurch andere entwickeln, checken dann welche App am umsatzstärksten ist und integrieren dieses in's neue iOS -Late-to-Market.

    Think different!!

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