Spim-Mails verdreifachen sich im laufenden Jahr
Neue Belästigung aus dem Netz

Nachdem Spam-Mails schon den Spaß an der elektronischen E-Mail-Kommunikation verleiden, sind jetzt Instant-Messaging Systeme das nächste Opfer des ungewollten Werbe-Terrors.

hiz DÜSSELDORF. Eine neuer Name macht die Runde in der verschreckten Internet-Welt: Spim-Mails. Hinter dem Modewort verbirgt sich ein weiteres Ärgernis im Word Wide Web. Es handelt sich um Spam-Mais in Instant-Messaging-Systemen. Diese sogenannten IM-Dienste gewinnen an Beliebtheit, weil die direkte Kommunikation zwischen einzelnen Teilnehmern oder Gruppen für viele spannender ist als der Versand von zeitversetzten Emails.

Das kalifornische Technologie-Marktforschungsinstitut Radicati rechnet damit, dass im laufenden Jahr 1,2 Milliarden Spims weltweit verschickt werden. Das würde eine Verdreifachung des Aufkommens im Vergleich zum Vorjahr bedeuten. Ein Abflauen des Zuwachses ist nach Meinung der Analysten zudem nicht in Sicht.

Im Gegensatz zu unerwünschten Spam-Mails sind Spims noch aufdringlicher. Können Mails ungelesen aus dem Postfach gelöscht werden, falls sie nicht vom Spam-Filter erkannt wurden, so poppen die Spims direkt auf dem Bildschirm auf, sobald der Anwender sich angemeldet hat. Wie „Spammer“ bedienen sich auch "Spimmer" bestimmter Taktiken, um an die User heranzukommen. Dazu zählt etwa eine spezielle Software, die Chatrooms und Websites nach IM-Usernamen abgrast.

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