Spionageprogramm tarnt sich als Abschiedsbrief von Arnold Schwarzenegger
Makaberer Trojaner

Der ehemalige Filmstar und aktuelle Gouverneur von Kalifornien wird missbraucht um ein Programm zu verbreiten, dass Hackern den befallenen Rechner zugänglich macht.

hiz DÜSSELDORF. In der letzten Wochen war es bin Laden, heute ist es Arnold Schwarzenegger. Wie die Experten von Sophos melden, wird ein angeblicher Abschiedsbrief des kalifonischen Gouverneurs missbraucht um ein Trojanerprogramm in Rechner einzuschleusen.

In Newsgroups und Internet-Message-Boards sind Tausende waren in der letzen letzten Woche Meldungen zu finden, die behaupten, dass CNN-Journalisten Anfang der Woche den erhängten Terroristenführer Osama Bin Laden entdeckt hätten. Die Fotos seien aber bis jetzt nicht veröffentlicht worden, da die USA zunächst die Identität Bin Ladens überprüfen wolle. Die Meldungen verweisen auf eine Internetseite, von der eine Datei mit den vermeintlichen Fotos heruntergeladen werden kann. Statt Beweisfotos enthielt die Datei einen Trojaner, der es Hackern erlaubt, die Kontrolle über den jeweils infizierten Computer zu erlangen. Die Aktion hatte für breites Echo in der Öffentlichkeit gesorgt.

Deswegen haben die Urheber nun ihre Taktik geändert: Die Hacker nutzen Arnold Schwarzenegger, der Selbstmord begangen haben soll. Statt des mutmaßlichen Abschiedbriefs gibt es unter dem Link der Nachricht einen Trojaner, der Fremdzugang zum befallenen Rechner erlaubt.

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