SSD
Schnelle Festplatten-Alternativen überzeugen im Test

Solid State Disks (SSD) sind deutlich schneller und werden immer günstiger. Eine Computerzeitschrift hat nun zwölf Modell getestet.
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MünchenSSD mit Flash-Speicher-Technologie arbeiten deutlich schneller als magnetische Laufwerke und sorgen so bei jedem PC oder Notebook für einen spürbaren Leistungsschub. Noch dazu werden Flash-Laufwerke immer günstiger und damit für immer mehr Nutzer interessant. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift „Macwelt“ nach dem Test von insgesamt zwölf SSD-Notebook-Festplatten mit Speicher-Kapazitäten zwischen 120 und 512 Gigabyte.

Elf Modelle im Test erhielten die Gesamtnote „gut“, den Testsieger bewertete die „Macwelt“ sogar mit „sehr gut“. Derzeit bieten vor allem die 240 bzw. 256 Gigabyte fassenden SSD das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und kommen so als echte Alternative zu magnetischen Laufwerken in Frage.

Im Unterschied zu magnetischen Festplatten, auf denen Daten nur über einen Kanal geschrieben oder gelesen werden, greifen aktuelle Flash-Festplatten dafür auf bis zu 16 parallele Kanäle zu. Dadurch haben sich die Zugriffszeiten auf einzelne Daten bei den getesteten SSD-Laufwerken teilweise um mehr als das 40-fache verringert. Vor allem in diesem Punkt bieten Flash-Festplatten das größte Potenzial zur Leistungssteigerung jedes Notebooks. Da SSD-Festplatten keine bewegten Komponenten enthalten, arbeiten sie deutlich leiser als magnetische Laufwerke und sind zudem deutlich robuster gegen Erschütterungen. Allerdings weist die Zeitschrift darauf hin, dass Nutzer von SSD-Festplatten nach wie vor deutlich mehr Geld pro Gigabyte Speicher-Kapazität zahlen.

Samsung-Modell an der Spitze

„Macwelt“-Testsieger und einziges „sehr gut“ bewertetes Modell im Test wurde die Samsung Series 830. Mit 512 Gigabyte weist sie den mit Abstand größten Speicher im Testfeld auf und überzeugt darüber hinaus durch sehr hohe Geschwindigkeiten, sehr kurze Boot-Zeiten, eine niedrige Bauhöhe und geringes Gewicht. Allerdings schlägt das Modell mit rund 620 Euro auch mit dem höchsten Preis aller Test-Kandidaten zu Buche.

Auf Platz zwei folgt das Modell Series 510 von Intel mit 250 Gigabyte, das vor allem mit Bestnoten bei Ergonomie und Verbrauch überzeugt. Punktuelle Schwächen beim Schreiben großer Datenmengen und ein vergleichsweise hoher Preis (ca. 500 Euro) verhindern jedoch eine bessere Bewertung. Den dritten Platz im „Macwelt“-Test belegt die Kingston Hyper X mit 240 Gigabyte zum Preis von rund 400 Euro.

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