Stadtverwaltung München
„Focus“: Münchens Umstellung auf Linux verzögert sich

Die Umstellung der Stadtverwaltung München auf das Betriebssystem Linux zieht sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ länger hin als geplant.

dpa MüNCHEN. Die Umstellung der Stadtverwaltung München auf das Betriebssystem Linux zieht sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ länger hin als geplant.

„Im Moment liegen wir vier bis fünf Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan“, sagte die zuständige Stadträtin Christine Strobl (SPD) dem „Focus“. Die Planung der IT-Umstellung gestalte sich schwieriger als angenommen. Auch der stellvertretende Leiter des Projekts, Florian Schießl, sagte dem Magazin: „Die IT-Strukturen der Stadtverwaltung sind viel komplexer als erwartet.“

Die bayerische Landeshauptstadt unterhalte elf Referate und 17 eigenständige IT-Abteilungen, hieß es in dem Bericht. Jede Abteilung habe ihren Teil der städtischen PCs selbst konfiguriert und häufig mit Spezialsoftware bestückt, die erst für Linux umprogrammiert werden müsse. Bisher habe keine einzige Abteilung zu Linux gewechselt, hieß es. „Wir stimmen zur Zeit noch die Anforderungen ab“, sagte Schießl. Frühestens Mitte kommenden Jahres würden die ersten Rechner von Windows Abschied nehmen.

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