„Stanley“ fuhr ohne Fahrer
Computergesteuerter VW siegt bei US-Wüstentrip

Ein computergesteuerter VW-Touareg namens „Stanley“ hat bei einem Rennen in der Mojave-Wüste im US-Bundesstaat Nevada die Konkurrenz in den Schatten gestellt.

dpa WASHINGTON. Er überquerte nach sieben Stunden und 212 Kilometern als Erster die Ziellinie, berichteten US-Medien am Sonntag. Das Turnier am Samstag war mit zwei Mill. Dollar (1,565 Mill. Euro) dotiert. „Ich weiß nicht, ob man das Ereignis mit dem Mondflug vergleichen kann“, sagte Turnierdirektor Anthony Tetter der Zeitung „Mercury News“. Aber dem ersten Motorflug der Wright-Brüder vor gut hundert Jahren sei es schon sehr nahe gekommen. Der Touareg war von einem Rennteam der Universität Stanford entwickelt worden. Erfolgreich waren auch ein umgebauter Hummer, ein Ford und ein Truppentransporter vom Typ Humvee.

Insgesamt 23 Rennteams schickten ihre Roboter-Autos vor den Augen von 5 000 Zuschauern auf die Rennstrecke. Bei dem ersten Rennen vor 18 Monaten hatte kein einziges mehr als 13 Kilometer geschafft. Veranstalter des Turniers war eine technische Abteilung des US- Verteidigungsministeriums, die die Technologie für Roboter-Fahrzeuge vorantreiben will. Bis 2015 sollen 30 Prozent der militärischen Wagen von Computer gesteuert werden.

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