Start der dritten Mobilfunkgeneration
"UMTS-Handys bleiben Mangelware"

Milliardenverluste und zahlreiche Rückschlägen prägten bislang das UMTS-Abenteuer. Doch zur Cebit soll die neue Mobilfunkgeneration endlich in Fahrt kommen. Der Mangel an funktionsfähigen UMTS-Handys hält nach Einschätzung von Vodafone jedoch unverändert an.

HB HANNOVER. "Die UMTS-Handys sind noch nicht in einem Zustand, der es erlaubt, sie auf den Markt zu bringen", sagte der Chef von Vodafone D2, Jürgen von Kuczkowski, am Donnerstag anlässlich der Technologiemesse CeBIT in Hannover. Einen konkreten Termin für den Vermarktungsstart von UMTS-Handys bei Vodafone wollte der Manager nicht nennen. "Wir bleiben stur", fügte er hinzu. Solange die Qualität der Handys nicht den eigenen Anforderungen entspreche, werde Vodafone anders als Wettbewerber kein UMTS-Handy auf den deutschen Markt bringen.

Bis Ende Juni könnten möglicherweise ein oder zwei UMTS-Mobiltelefone die Serienreife erreichen und in den Markt kommen, sagte der Vodafone-D2-Chef. "Über eine breitere Palette an Handys werden wir nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2004 verfügen."

Die Mobilfunkbetreiber kritisieren seit längerem eine schlechte Qualität der verfügbaren UMTS-Mobiltelefone, da unter anderem die Batterieleistung schwach ist. Wegen der mangelnden Verfügbarkeit der Geräte konzentrieren sich die Netzbetreiber zunächst auf den Verkauf von UMTS-Datenkarten, die eine Nutzung der schnellen Übertragungstechnik UMTS in tragbaren Computern erlauben.

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