Startknopf, Edge und Assistentin Cortana
Das kann das neue Windows 10

Windows 10 bringt ab Morgen nicht nur Bewährtes zurück. Eine Menge Neuerungen erleichtern die Arbeit mit dem PC und steigern Produktivität und Sicherheit. Ein Überblick über die wichtigsten Funktionen des neuen Systems.
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San FranciscoDie wohl bekannteste Neuerung von Windows 10 ist eine Rückkehr in die Vergangenheit: Das Betriebssystem, das am Mittwoch auf den Markt kommt, hat wieder einen Startknopf – und der ist besser als je zuvor. Das Startfenster gibt einen schnellen Überblick, wichtige Apps lassen sich daneben platzieren. Auf Wunsch zeigen sie direkt im Fenster ihre Inhalte an, etwa das aktuelle Wetter; das Programm muss man dafür nicht starten. Das war ein Wunsch der Käufer, dem Microsoft im Ansatz bereits mit Windows 8.1 gefolgt ist. Jetzt ist alles rund.

Eine große Hilfe für viele werden die virtuellen Desktops sein. Programmblöcke für die Arbeit, Spiele oder Kommunikation sind auf einzelnen Bildschirmen hinterlegt. Dazwischen navigieren Nutzer mit einem Fingertipp oder Mausklick hin und her.

Also schnell die E-Mail beantworten und bei Skype nachsehen, dann zum Bildschirm mit Office-Programmen und Webbrowser umschalten. Studien zeigen, dass Nutzer deutlich produktiver sind, wenn sie bei kurzfristigen Unterbrechungen nicht die Programme neu gruppieren oder starten müssen. Optimal für das Home Office.

Cortana, die digitale Assistentin, findet mit Windows 10 ihren Weg vom Smartphone auf den Schreibtisch. Über Sprachbefehle oder Tastatureingaben sucht sie auf dem PC und im Internet. Daneben hilft das Gegenstück zu Apples Siri beispielsweise, Termine in Microsofts Kalender zu verwalten. Wer ausdrücklich zustimmt, kann auch E-Mails durchsuchen lassen, damit die digitale Assistenz beispielsweise die Bestätigung der Fluggesellschaft in den Kalender einträgt. Cortana startet zudem Programme. Im Test funktionierte Cortana auf einem Lenovo Thinkpad Laptop sehr gut. Viel hängt allerdings von der Qualität des Mikrofons ab.

Neu ist eine Funktion, die anzeigt, wo gerade geladene Apps geblieben sind. Das Problem ist unter Windows 8 bekannt: Eine App wird aus dem Store heruntergeladen – dann beginnt die Suche, wo sie unter welchem Namen eigentlich abgelegt ist. Neulinge bekommen nun einen gut sichtbaren „Neu“-Hinweis, bis das Programm zum ersten Mal gestartet oder auf einem Desktop platziert wurde. Die App-Suche wird mit einem Trick schneller: Wenn man in der Suchliste auf einen Buchstaben klickt, wird die Liste auf das Alphabet reduziert. Ein weiterer Klick auf einen Buchstaben führt sofort zu den Apps mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben.

Für mehr Übersicht sorgt auch das Info-Center: Wie auf dem Smartphone zeigt es Benachrichtungen von Apps an und bietet einen Schnellzugriff auf diverse Einstellungen. Man hat so neue Skype-Nachrichten oder E-Mails im Blick, kann aber auch das Gerät in den Flug- oder Stromsparmodus versetzen, die Helligkeit des Bildschirms einstellen oder eine Notiz anlegen.

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Kommentare zu " Startknopf, Edge und Assistentin Cortana: Das kann das neue Windows 10"

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  • Das Windows-Bild ist aus dem Salzburger-Land, das Win 10 muß gut sein.

  • "... und Assistentin Cortana"

    Wow, 'ne Assistentin. Hört man gerne!

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